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3 (1856)
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358
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penbuch, I. LXIV. u. S. 191194. Micrael, VI. S. 514, setzteinen geleimten Querbalken mit Muscheln in den Schild und zwei Po-saunen mit Straussenfedern auf den Hehn. Siebmacher, V. 164:D. Petcrsdorfle, Pommerisch (der Schild ist von Gold und Iioth derLänge nach getheilt und von einem schrägrechten, grünen, mitvier, das Schloss nach oben kehrenden, blauen Muscheln belegtenBalken durchzogen. Die in den Posaunen steckenden Straussen-federn sind golden, blau, roth, und die Ilelmdecken haben diesel-ben Farben). v. Meding, I. S. 429, beschreibt zunächst dasWappen nach dem Manuscripte abgegangener meklenburgischer Fa-milien: Der Schild ist, wie oben angegeben, auf dem Helme aberstehen zwei Pilgrimstäbe, und dann nach Micrael. Von Siebmacherist nur gesagt, dass die Abbildung desselben sehr abweiche. Einvon Bagmihl im Pomra. Wappenb., I. LXV1. 6, gegebenes altesSiegel des Christoph v. Petersdorff von 1609 stimmt ganz mit deroben angeführten Beschreibung des Wappens überein. Gauhe, 1.S. 1584 u. 1585: v. Pedersdorlf, Petersdorff. Zedier, XXVI. S.1044. Brüggemann, 1. S. 168. v. Hellbach, II. S. 222.N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 28 u. 29 (giebt die Helmdecken blauund silbern an).

Preussen. Altes, pommersches Adelsgeschlccht, dessenStammreihe in einer Stammtafel der Familie mit Hisso oder GissoPetersdorl! um 1330 beginnt. Auf Iiisso folgt in dieser TafelJahnke, doch sind beide urkundlich nicht nachzuweisen. Diesichere Stammreihe eröffnet Bruno v. Petersdorff, Herr auf Budden-dorf, welcher 1451 urkundlich vorkommt. Derselbe wird als Stifterder Buddendorfer Linie angenommen, während Janke v. Petersdorff,welcher 1478 auftritt, als Gründer der Grossenhagener Linie gilt.Die Familie erwarb im Naugarder und Belgarder Kreise ansehnlicheBesitzungen, ist in diesen Kreisen noch jetzt begütert, und mehrereSprossen derselben sind, namentlich in kön. preussischen Militair-diensten, zu hohen Ehrenstellen gelangt. Da es übrigens einegleichnamige pommersche und meklenburgische Familie gab, welcheein ganz anderes Wappen führte, und da einige Schriftsteller dieeine Familie von der andern nicht unterschieden haben, so müssenmehrere Nachrichten über das Geschlecht v. Petersdorff sehr vor-sichtig benutzt werden. Doch giebt v. Meding nach dem Manu-scripte abgegangener meklenburgischer Familien an, dass das hierin Bede stehende Geschlecht von letzterem, welches 1778 in derPerson des herz, braunschweig. Majors Jobst Ludwig v. Pederstorff"