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3 (1856)
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selben, ohne den Knopf, nur mit den Pfauenfedern besteckt).Wappenb. d. Sächs. Staaten, II. 24.

Sachsen. Johann Christoph Ilanisch, der Rechte Doctor,Herr auf Riesa, Merzdorf, Waltersdorf etc., wurde im kursächsi-schen Reichsvicariate, laut Diploms d. d. Dresden,. 7. Aug. 1790,mit Annahme des Namens: v. Üdeleben, in den Reichsfreiherren-stand erhohen. Derselbe pflanzte den Mannsstamm fort, dochist später das Geschlecht erloschen. Von den Söhnen ist /ErnstOtto Innocenz Freiherr v. Odeleben, geh. 1777, gest. 1833 als k.sächs. Oberst im Generalstahe, mehrfach als tactischer Schriftstellerbekannt geworden. Derselbe war 1813 dem Hauptquartiere desKaisers Napoleon 1. beigegeben und verfasste dann das Werk: Na-poleons Feldzug in Sachsen, Dresden, 18IG. 2. Aufl. 1817.

y. Odelga, Hilter.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau eine freistehende, weisseBurg, oben mit drei Zinnen, zwei Schiessscharten neben einanderund mit offenem, oben rundem Thore; 2 und 3 in Silber dreischwarze Querbalken. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Hehn trügt einen offenen Adlersflug, dessenrechter Flügel von Roth und Silber, der linke von Silber und Blauquer gelheilt ist, und auf dem linken Helme stehen drei Straussen-federn, silbern, schwarz, silbern. Die Decken des rechten Helmessind blau und silbern, die des linken schwarz und silbern. Ab-drücke von Petschaften. Handzeichnung und handschriftlicheNotizen. Megerle von Mühlfeld, S. 236, und Ergänzungsband,S. 183. v. Hellbach, II. S. 181.

Oesterreich. Carl Odelga, k. k. Kreishauptmann zu Saatzin Böhmen, wurde vom Kaiser Franz II., 1792, wegen 39jährigerDienstleistung, in den Adelstand erhoben und bald darauf, 13. Aug.1792, in den erbländiscli-österreichischen Ritterstand versetzt.

v. Oppel.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im von Silber und Roth quergelheilten Mittelschilde ein vorwärtssehender Mann in schwarzer

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