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gekrönter Helm, welcher zwei quer getlieilte BitfFelshürner trügt.Dieselben sind oben golden und unten von Gold und Schwarz invier Reihen, jede zu drei Feldern, geschacht. Die Helmdeckensind schwarz und golden. — Abdrücke von Petschaften und Ditli-mar, S. 12 No. 35. — Val. König, III. S. 768—777 (Kupferstichund Text sind verschieden, s. die „Zusätze"). — v. Mietling, II. S.395, nach Dilhmar und mit der Angabe, dass auf einer atteslirtenZeichnung der Schach von vier Reihen mit Schwarz angefangenhabe. — Supplem. zu Siebm. YVappenh., IV. 19, wie Dithmar. —Im Reichsgrafendiplome der bekannten Gräfin zu Rochlitz („Magda-lena Sibylla v. Neitzscbitz, Tochter des kursächs. General-LieutenantsRudolph v. Neitzschitz, Herrn auf Gaussig, Thiemen etc.", geb.8. Febr. 1675, gest. 4. April 1694) vom 4. Febr. 1693 sind diedas Stammwappen enthaltenden Felder 2 und 3 und der zu dem-selben gehörende linke Helm, wie folgt, beschrieben: die vordereuntere und hintere obere Feidung nach zwerg in zwei gleicheTheile also abgetheilt, dass die unteren Theile mit schwarz undweissen „eckein" schachweise vorgestellt, deren obere halbe Theileaber gelb sind, in welchen bis auf die Hüfte einwärts ein schwar-zer Löwe mit über sich gewundenen, rothen, von sich werfendenPranken und ausschlagender, rother Zunge zum Sprunge gestelltist — und: aus dem hinteren Helme gehen zwei mit den Mund-löchern aufwärts gestellte Bülfelshörner, von unten bis auf die Mitteschwarz und. weiss, schachweise, oben aber gelb, oder goldfarben.Das erwähnte Diplom ergiebt hiernach eine eigentlüimüche Va-riante: die von Schwarz und Silber geschnellte untere Hälfte desSchildes und der Hörner. — Knaulh, S. 540 u. 541 : v. Neitschitz.— Gaube, I. S. 1471 u. 1472: v. Neitschütz, Neidschülz, vor Zei-ten Nytschütz. — Zedier, XXIII. S. 1667—1670. — v. Uechtritz,Dipl, Nachr. (von 1654—1793), VI. S. 47—58. — v. Hellbach, 11.S. 161 : v. Neidschütz, Neitzschütz, Neitschütz, Nytschitz. — NeuesPreuss. Adelslexicon, V, S. 343 u. 344: v. Neitschütz.
Sachsen, Preussen. Altes, sächsisches, nach Knautli meistin der Pirnaischen und Wejsspnfelser Pllege angesessenes Adelsge-schlecht. Das gleichnamige Stammhaus liegt unweit Naumburg, ist.aber später in die Hände der Familie v. Tümpling gekommen. Janv. Neidscbiitz kommt zuerst 1452 vor. Später breitete sich, wieGrosser angiebt, die Familie auch in der Lausitz aus. In der zwei-ten Hälfte des 17. und in der ersten des 18, Jahrhunderts gelang-ten mehrere Sprossen der Familie in kursächsischeu Hof- und Mi-