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lere Helm trügt ein sechseckiges, goldenes Scbirmbret mit fünf gol-denen Quasten, welches mit den drei Lilien des 2. und 3. Feldesbelegt ist; der rechte Helm einen die Sachsen einwärtskehrenden,schwarzen Adlersflügel, welcher mit dem Kreuze und den Münzendes Mittelschildes bezeichnet ist, und der linke einen die Sachsenebenfalls einwärtskehrenden, silbernen Adlersflügel, auf welchemsich die drei brennenden Herzen des I. und 4. Feldes wiederholen.Die Decken des mittleren Helmes sind blau und golden, die desrechten schwarz und golden, die des linken rolh und silbern, undden Schild halten zwei vorwärtssehende Leoparden. — Wappenb.d. Kgr. Bayern, III. 50 (giebt als Schildhalter Tiger, doch nenntdas Diplom dieselben Leoparden). — v. Wölckern, 3. Abtli. S. 139u. 140. — v. Hefner, II. 44 u. S. 45 (giebt ausser dem freiherr-lichen Wappen auch das Stammwappen und zwar letzteres, wiefolgt: im schwarzen Schilde ein schwebendes, goldenes Kreuz, vonvier goldenen Ballen begleitet. Der Hehn trägt einen geschlossenen,schwarzen Adlersflug mit der Schildesfigur. Die Helmdecken sindschwarz und golden). — Supplein, zu Siebm. Wappenb., IX. 5 (denSchild halten zwei gelleckte Tiger). — Das Wappen der LiebertEdlen v. Liebenhofen, Ritter, findet sich in den eben genanntenSupplementen, X. 20. Das Wappen gleicht ganz dem freiherrlichenWappen, nur findet sich der mittlere Hehn nicht vor, welcher mitder fünfperligen Krone und den Schildhaltern hei Erhebung in denFreiherrenstand hinzugekommen ist. — v. Lang, S. 17G. — v. Döll-bach, II. S. 44.
Bayern. Benedict Adam Liebert wurde vom Kaiser Franzi.,1753, mit dem Prädicate: Edler v. Liebenhofen, in den Rcichsritter-staud erhohen und erhielt das Patriciat zu Augsburg. Später wurdederselbe vom Kaiser Joseph IL, 28. Juni 1770, in den Reichsfrei-herrenstand versetzt und ist als bayerischer Finanzrath und Banquierzu Augsburg gestorben. — Der Sohn desselben, Peter Adam Frei-herr Liebert v. Liebenhofen, geh. 1759, ebenfalls Banquier zu Augs-burg, war nach v. Lang in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragen, v. Hefner (a. a. O.) führt an, dass die Familie unterdie Patriciatsfamilien Augsburgs, Ulms und Menuningens gerechnetwerde, sich in älteren Zeiten auch Lieber geschrieben habe undunter diesem Namen schon 1263 in Augsburger Urkunden vorkomme.