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3 (1856)
Entstehung
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dessen vorderer Flügel mit dem Ankerkreuze der unteren SchiIcles-häll'te belegt ist. Die Ilelmdecken sind von Schwarz und Silberund von Blau und Gold gemengt. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 61. Leu, Schweizerlex.,X. S. 635 u. 636. N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 48, und V.S. 261. Freih. v. Ledebur, I. S. 405.

Preusscn. Altes, Neufchateller Gescblecht, aus welchemAbraham d'Ivernois, welcher 1730 Staatsrath zu Neufchatel und1746 Schloss- und Amtshauptmann zu Landeron wurde, den Adel-stand des Königreichs Preussen erhielt. Von den Sprossen desGeschlechts haben mehrere in der königl. preussisclien Armee ge-dient. Der k. preuss. General-Major v. Ivernois starb als Militair-Gonvernciir jenseits der Elbe, 1813, zu Frankfurt a. d. Oder, undein Solm desselben, k. preuss. Major und königl. Flügel-Adjutant,wurde später der kein, preussisclien Gesandtschaft zu Paris beige-sellt. Heinrich v. Ivernois war (1845) Chatelain von Gorgier imFflrstenthume Neufchatel.

v. Kahle.

Schild golden eingel'asst, mit einem Quartiere in der oberen,'rechten Schildesecke. Das Quartier ist der Länge nach getheilt:rechts in Blau auf grünem Boden drei neben einander stehende,goldene Kornähren, links in Grün ein aufwachsender, vorwärts-sehender Bauer mit hohem, schwarzem, roth gekramptem Hute undvon Roth und Schwarz gevierter Kleidung, welcher, die Rechte indie Seile setzend, in der Linken eine mit der Klinge rechts gekehrteSichel trägt. Im silbernen Schilde unten ein rechts gekehrter, schwar-zer Eberkopf mit silberner Bewehrung, welcher drei neben einanderstehende Eicheln an einem Stiele im Maule hält. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher einen die Sachsen rechtskehren-den, halb geschlossenen Adlersflug trägt, dessen hinterer, rechter,mit dem Eberkopfe des Schildes und den Eicheln belegter Flügelroth, der vordere, linke, aber schwarz ist. Die Helmdecken sindschwarz und silbern, und den Schild halten zwei vor- und einwärts-sehende, nackte Männer, deren Schurz von einem Tlieile der schwar-zen Ilelmdecken gebildet wird. Dieselben stehen auf einem Fussge-stelie von weissem Marmor, in welches vorn die Devise: Sub Umbra