Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
236
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mit einem Ringe von gewechselten Farben (Wappen der Gundel-linger, von der Stammmutter des Geschlechts Iinhof, Anna Gundel-lingerin, angenommen. Siebmacher, II. 161, und V. 236: Gundel-finger, Nilrnbergisches und Nürdlingisches ehrbares Geschlecht). Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Hehn trägtden rechts gekehrten Seelöwen des Stammwappens, und der linkeeinen einwärtssehenden, schwarzen Büflelskopf. Die Decken beiderIlehne sind roth, schwarz und golden. Siebmacher, II. 80: Diev. Imhof auf Merlach, Fränkisch. Suppl. zu Siebm. Wappenb.,Hl. 6 (der Löwe auf dem rechten Helme einwärts gekehrt), undWappenb. d. Könige. Bayern, VI. 39: Inihoff v. Mörlach (wie Sieb-macher).

Freiherrliches Wappen nach dem Diplome von 1689 (s. unten);Untermeitinger Linie. Schild geviert mit Milteischilde. Im Mittel-schilde das Slammwappen. 1 und 4 von Roth und Silber derLänge nach getheilt mit einem Ringe von gewechselten Farben(Gundelfingen s. oben); 2 und 3 in Silber eine aufrechtstehende,etwas ausgerundete, rotlie Spitze (ausgestorbene Familie v. Langcn-mantel, mit welcher die Imhof verschwägert waren. Siebmacher,I. 20S: Die Langmantel v. Sparn, Augsburger adelige Patricier).Auf dem Schilde stehen drei Helme, von welchen der mittlere,welcher den Seelöwen des Stammwappens trägt, nicht gekrönt ist.Auf dem rechten Helme steht der Ring des 1. und 4. Feldes, be-steckt mit acht rothen Hahnenfedern, von welchen vier sich rechts,vier links kehren (Gundelfingerscher Helm), und der linke Helmträgt zwei von Silber und Roth mit einer Spitze getheilte Büffels-hörner, deren Mündungen auswendig roth, inwendig silbern erschei-nen, und welche an der Aussenseite, in der Mitte mit vier golde-nen Spitzen besetzt sind (Langenmantelscher Helmschmuck). DerSchmuck des linken Helmes entspricht nur auf die beschriebeneWeise dem des Langenmantelschen Helmes. Die SiebmacherscheDeclaration" sagt nämlich: Auf dem Helme die beiden Hörneroben weiss, die Spitze roth, die Ohren auswendig roth, inwendigweiss, die Spitzen an den Hörnern gelb. Die gesammten Helm-decken sind roth und golden. Siebmacher, V. 316 (ganz wieeben beschrieben), und VI. 18 (der Ring auf dem rechten Helmeist mit neun schwarzen Federn, von welchen fünf sich rechts, vierlinks kehren, besteckt, und die drei Spitzen an der Aussenseite derHörner auf dem linken Helme finden sich an dem unteren, rothenThcile derselben und sind ebenfalls roth). Supplem. zu Siebm.