Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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erscheint im I. und 4. Fehle und auf dem rechten Helme dieselbeLilie, welche sich im Wappen der Freiherren v. Jenisch im Mittel-schilde und auf dem mittleren Ilelmc findet.

Jenisch, Edle v. Lauberzell, Ritter.

Schild geviert, mit einer zwischen Feld 3 und 4 eingepfropf-ten, aufsteigenden, gebogenen Spitze. I und 4 von Göhl undSchwarz quer gethcilt, mit einer Lilie von gewechselten Farben(Stammwappen); 2 und 3 in Roth ein schrägrechts mit der Spitzenach unten gelegtes Schwert mit goldenem Grille, und in der blauenSpitze ein aus einem sechsspitzigen Berge aufwachsender, rechts-sehender, silberner Adler. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Helm tragt die Lilie des 1. und 4. Fehleszwischen einem offenen Adlersfluge, dessen Fiilgel von Gold undSchwarz mit gewechselten Farben quer gethcilt sind, und der linkeeinen offenen Adlersflug, dessen Flügel von Roth und Silber mitgewechselten Farben quer gethcilt sind und zwischen welchem einquer gelegtes, mit dem Mundstücke links gekehrtes Jägerhorn mitnach oben gerichtetem, rothem Bande schwebt. Die Decken desrechten Helmes sind schwarz und golden, die des linken roth undsilbern. Wappenb. d. Kgr. Bayern, VI. 37. v. Hefner, Bd. IL102 u. S. 87 (lässt den Adler in der Spitze aus sechs rothen Flam-men hervorbrechen, tingirt die Decken des linken Helmes roth undgolden und giebt auch das Stammwappen, wie die Augsburger Liniedasselbe noch jetzt führt. Der Schild des letzteren ist von Goldund Schwarz quer getheilt mit einer Lilie von gewechselten Far-ben, und der gekrönte Helm trägt die beschriebene Lilie zwischenzwei von Gold und Schwarz quer getheilten Büffelshörnern).v. Lang, S. 395. Megerle v. Mühlfeld, Ergänzgsbd., S. 159.v. Hellbach, I. S. 610.

Bayern. Johann Jacob v. Jenisch wurde, nebst seinen Brü-dern, Wolfgang Jacob und Matthias, vom Kaiser Franz I., 24. Oct.1746, mit dem Prädicate: Edle v. Lauherzell, in den Reichsritter-stand versetzt. Dieselben stammten aus einer alten Patricierfainilieder Städte Augsburg, Memmingen und Kempten und waren dieSöhne des kaiserlichen Mercantilraths und Bürgermeisters in Kemp-ten v. Jenisch, welcher 1741 eine abermalige Bestätigung des durch