Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
210
Einzelbild herunterladen
 

210

Stadtschultheiss zu Spcier. Matthäus, geb. 1598, gest. 1683, liesssich 1628 zuerst in Frankfurt a. M. nieder. Derselbe erwarb eigen-thümlich die kurcülnische Post und führte den Titel eines kurcölni-schen Postmeisters. Sein Sohn, Dominicus, geb. 1644, gest. 1710,wurde vom Kaiser Leopold I., 1686, unter Erlheilung des oben be-schriebenen Wappens in den Reichsadelstand erhoben, und von ihmstammt der seit 1738 der altadeligen Gesellschaft des Hauses Frauen-stein ungehörige, allein noch blühende Zweig des Geschlechts, auswelchem der Geschlechtsälteste, Carl Heinrich Georg v. Heyden, geb.1793, venu. 1837 mit Julie Auiöne Maria Freiin v. Dürnberg, seit1827 dem Senate zu Frankfurt a. M. als Senator und nun als Schüffangehört, auch das Bürgermeisteramt in den Jahren 1836, 1845,1848, 1S50 und 1853 bekleidete.

v. Heydenreich.

Schild durch einen silbernen Querbalken getheilt: oben inSchwarz ein aufwachsender, vorwärtssehender, weiss gekleideterEngel mit ausgebreiteten Flügeln; unten in Roth ein aus demSchildesfusse aufsteigender, goldener Blumentopf mit Maiblumen.Im Topfe stehen drei grüne Stengel, jeder mit sieben Maiblumen.Der rechte und der mittlere Stengel kehrt die Blumen rechts, derlinke links, und zwischen dem ersten und Zweiten, so wie zwischendem zweiten und dritten Stengel steht je ein langes, grünes Blatt. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher den Topf mit denMaiblumen, ganz wie in der unteren Schildeshälfte, trägt. Die Helm-decken sind roth und silbern. Handschriftliche Notizen und Ab-drücke von Petschaften. Tyroff, I. 197: v. Heidenreich.

Sachsen. Adolph Heinrich Heydenreich, kursächs. Regie-rungsrath zu Schleusingen, wurde im kursächsischen Reichsvicariate,laut Diploms d. d. Dresden, 7. Aug. 1790, in den Reichsadelstanderhoben.