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v. Hessling.
Schild von Roth und Blau geviert und in der Milte über denganzen Schild mit einem Wasserstrome von natürlicher Farbe inGestalt eines Querbalkens belegt, in welchem ein goldener Hesslingnach der rechten Seite schwimmt, t und 2 ohne Bild, 3 und 4je mit einem achtstrahligen, goldenen Sterne. Aul' dem Schildesteht ein mit einem von Roth, Gold und Blau fünfmal gewundenenWulste bedeckter Helm, welcher, zwischen zwei Straussenfedern,von welchen die rechte roth, die linke blau ist, einen oben ver-hauenen Haselstamm trägt, aus dessen Seiten, rechts, wie links,ein vielblätteriger Ast mit mehreren Haselnüssen hervortritt. DieZeichnung im Diplome zeigt am rechten Aste rechts zwei, linksdrei Haselnüsse und fünf Blätter, zwei oben neben einander nachrechts und drei unten an einem Stiele, am linken Aste aber in derMitte drei Haselnüsse, eine nach rechts, zwei nach links und siebenBlätter, oben zwei nach rechts und links, und unter dem rechtenBlatte ein drittes und unten an jeder Seite zwei unter einander.Die Helmdeckeh sind rechts roth und golden. — HandschriftlicheNotizen nach dem Diplome und Abdrücke von Petschaften. — Ty-roff, I. 192, mit dem unrichtig geschriebenen Namen: v. Haessling,und mit der Angabe, dass die linke Feder auf dem Helme silbernsei. — Wappenb. d. Sachs. Staaten, IV. 44.
Sachsen. August Gottfried Hessling, Herr auf Voigtshaynbei Würzen, wurde mit seinem Neffen, Johann Friedrich AugustHessling, im kursächsischen Reichsvicariate, 1792, in den Reichs-adelstand erhoben. — Im Diplome wird angeführt, dass die Fami-lie früher in Thüringen begütert, vom Kaiser Friedrich III., 1445,einen Wappenbrief, und vom Kaiser Leopold I., 1GGO, den Adel-stand erhalten, später aber von letzterem keinen Gebrauch gemacht,und dass der oben genannte August Gottfried Hessling „aus Vor-liebe" für seinen Nellen, Jobann Friedrich August Hessling, umErneuerung des Adels nachgesucht habe. — Das Gut Voigtshayustellt jetzt, laut Gerichtssiegels mit der Umschrift: Herrlich Hess-lingische Gerichte zu Voiglshain (im blauen Schilde ein schräglin-ker, silberner Balken und auf dem Helme ein offener Adlersflug),einer den Adel nicht führenden Familie Hessling zu, das Adelsprä-dicat und das oben beschriebene Wappen aber führt, nach dem inseiner Hand befindlichen Diplome, Max Quirinus v. Hessling, wel-cher sich der. Bühne als Darsteller und Dichter gewidmet hat. Von