Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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193
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in die Seite setzend, in der Rechten ein goldenes Hirschhorn, wiedie in der rechten Hälfte des 1. und 4. Feldes empor. Die Helm-decken sind rechts schwarz und golden, links roth und silbern.VVappenb. d. Kgr. Bayern, III. 18. v. Wölckern, 3. Äbth. S. 48u. 49. v. Hefner, II. 36 u. S. 38 (die Horner im 1. und 4.Felde sind vierendig, der Löwe [böhmischer Löwe] im 2. und 3.Felde ist einfach geschweift und die Flügel auf dem linken Helmesind tibereck von Gold und Schwarz getheilt). v. Lang, S. 148.

Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 148: Ritter v. Hafifenpradl.

v. Hellbach, I. S. 492: v. Hafenbraedl, Ilaffenpradl.

Bayern, Oesterreich. Die Gebrüder Ritter v. Hafenbraedl,Aloys, Herr auf Au, und Johann INepomuk, Herr auf Böhmisch-Eisenstein, wurden, mit ihren übrigen drei Brüdern, vom Rurfür-sten Carl Theodor von der Pfalz als Reichsverweser, 10. Sept. 1790,in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Der Vater derselben, JohannGeorg Hafenbraedl, Herr auf Eisenstein in Böhmen und Besitzerder dortigen und anderer Glasfabriken, wurde vom Kaiser Joseph IL,1783, in den böhmischen Ritterstand versetzt. In die Adels-matrikel des Königreichs Bayern sind, nach v. Lang, die fünf Nef-fen der oben genannten Freiherren Aloys und Johann Nepomukeingetragen, die Freiherren: Franz Ignaz, geb. 1781, Herr aufBayerisch-Eisenstein, Maximilian Emanuel, von Stachesried auf undzu Hohenwarth, geb. 1786, Aloys Maria, geb. 1788, Franz XaverAnton von und zu Sattelbogen, geh. 1789, und Joseph Maria Jo-hann Nepomuk, geb. 1790.

v. Hagens.

Im blauen Schilde ein aus der Mitte des Schildesfusses empor-wachsender, grün belaubter Baum, dessen Stamm in der Mitte voneiner goldenen Krone umgehen ist. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher einen offenen, silbernen Adlersflug trägt,zwischen dessen Flügeln ein sechsstraldiger, goldener Stern schwebt.Die Helmdecken sind blau und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Wappenh. d. Preuss. Rheinprovinz, I. XLV1H. 96 u. S. 48. Wappenh. d. Kgr. Bayern, V. 86 (der Baum erhebt sich auf imSchilde freistehendem, grünem Rasen). v. Ilefner, II. 93 u. S.81 (der Baum, eine Eiche, stellt auf grünem Boden). v. Lang,in. 13