168
filier dessen Hüls hinten ein goldener Kamm herabläuft, welcherauf jeder seiner Spitzen mit einer kleinen natürlichen Pfauenfederbesteckt ist. Hie Melmdecken sind schwarz und silbern. — v. Mc-ding, I. S. 189 u. 190 (nach Hunlbracht und Siebmacber, ohneanzugeben, dass bei Letztcrem der Streif nur vier Spitzen bat), undII. S. 727, nach einer Stammbuchszeichnung mit der Unterschrift:Georgius Bernhardus Gülcr a Ravenspurg, 1629, auf welcher dieHaben nicht gekrönt sind, und die von Humbracht auf den Spitzenangenommenen Kugeln fehlen. — Gauhe, I. S. 664. — Bieder-mann, Geschlecbtsreg. d. löbl. Rittersch. im Voigll., Tab. 176—186,und Geschlecbtsreg. d. Orts Ortenau. Suppl. — N. Gen. Ilandb.,1. S. 93 u. 94. -— Adelsb. d. Grossherz. Baden, S. 94 (sagt: dasWappen der Freiherren Gölcr zu Ravensburg zeigt einen auffliegen-den, schwarzen Raben [Rave] im silbernen Felde. Die Ilelmdcckciisind silbern und schwarz. Der Ilelmschmuck ist nicht erwähnt).— Freih. v. Ledebur, I. S. 268. — Gencal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1855. S. 191 u. ff., und 1856. S. 228—231.
Baden, F r a n k f u r t a. M. Altes, rheinländisches Adelsge-schlecht, welches zu dem ehemaligen reichsritterschaftlichen CantonCraichgau gehörte und dessen Stammburg Ravensburg mit demdazu gehörigen Orte Sulzfeld im heutigen Grossherzogthume Badengelegen ist. — Als Stammvater nennt Humbracht den Raban Güler,welcher 940 lebte. Von den Enkeln desselben, den Sühnen Carls,welcher zuerst den Namen Ravensburg angenommen hatte, behieltHeinrich den Geschlechtsnamen bei, Hugo aber zu Mentzingen undUlrich zu Heimstatt nahmen von ihren Sitzen die Namen an undwurden, den angeborenen Namen ablegend, die Stammväter derFamilien v. Mentzingen und v. Heimstatt. Die Göler v. Ravens-burg theilten sieb später in die Fritzische und Ferdinandsche Li-nie, und ein Zweig der ersteren, der Joscphischc Zweig, gehörtseit 1845 zur altadeligen Gesellschaft des Hauses Frauenstein zuFrankfurt a. M.
v. G-oephardt.
Im blauen Schilde ein aus einer, vom Schildcsfusse bis zurSchildesmilte aufsteigenden, goldenen Mauer von sieben Schichtenund oben mit fünf Zinnen, von welchen die äusseren an die Scliil-