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3 (1856)
Entstehung
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herrenstand hinzugekommen. DieDeclaration" beschreibt dasStammwappen, wie folgt: ein roth und weiss abgelheilter Schild,die Barmen oder Fische von ihrer Farbe im weissen Felde, Aufdem Helme eine gelbe Krone, das Weiblein leibfarben, mit einergelben Krone, der Fischschwanz von seiner Farbe, die beiden Flü-gel wie der Schild, die Helmdecken roth und weiss. Eine zweiteAbbildung des Stammwappens findet sich im Wappenb. d. Konigr.Bayern, V. 29: v. Erstenberger. Der Schild stimmt ganz mit demoben beschriebenen freiherrlichen Wappen und der Ilclm mit demmittleren Helme des letzteren. Wissgrill, II. S. 428. v. Lang,Naclitr., S. 41. Megcrle v. Mithlfeld, S. 47 u. 48. v. Hell-bach, I. S. 339.

Oesterreich, Preussen, Braunschweig. Simon JosephBitter v. Erstenberg zum Freycnthurm, herz, braunschw. und anhalt-bernburg. Kammerherr, Geh. Legalionsrath und Geschäftsträger amk. k. Hofe zu Wien etc., wurde vom Kaiser Franz 1. von Oester-reich, 1. Mai 1812, in den Freiherrenstand erhoben. Altes, öster-reichisches Adelsgeschlecht, in welches vom Kaiser Ferdinand I., lt.Diploms d. d. Frankfurt, 13. Nov. 1562, der Adelstand gekommenist. Durch dieses Diplom wurde Andreas dem Erstenberger, Secre-tär des Erzbischofs und Kurfürsten Daniel (v. Homburg) zu Mainz,der Reichsadel verliehen und das anererbte alte Familienwappen,welches Kaiser Friedrich III., 1461, dem Geschlechle verliehen, ver-bessert. Derselbe erlangte später vom Kaiser Maximilian L, lautDiploms d. d. Wien, 18. Juli 1571, den Reichsrilterstand, mit demI'rädicate: zum Freycnthurm, einem Edelhofe bei Mannswerth inNieder-Oesterrcich, wurde 1582 in das nieder-österreichische Con-sortium aufgenommen und starb 1593 als kaiserlicher Reichshof-rath. Von den Nachkommen standen mehrere am kurmainzer Hofein hohen Hof- und Staatsämtern und besassen am Rheine, beiAschaffenburg und Külzheim adelige Lehne, ohne sich weiter zudem nieder-österreichischen ständischen Consortium zu halten. Erst1810 reclamirte der im 7. Gliede von dem genannten AndreasRitter v. Erstenberger zum Freyenthurm abstammende, oben ange-führte Freiherr Simon Joseph die nieder-österreichische Landmann-schaft, worauf derselbe 1811 in das nieder-österreichische ständischeConsortium und 1834 in den Herrenstand aufgenommen wurde.Vom Freiherrn Simon Joseph, gest. 1S50, welcher als kön. bayer.Lehnsvasall im Fürstenthume Aschaffenburg auch der Adelsmatrikeldes Königreichs Bayern einverleibt war, stammt aus der Ehe mit