Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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neben einander stehenden, rothen Hauten, unten aber von einerdergleichen Raute begleitet ist. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Der rechte trägt den Adler des Mittelschildes ein-wärtssehend, und der linke einen Busch von fünf schwarzen Straus-senfedern. Die mittlere Feder ist die grössere und ragt gerade indie Höhe, von den übrigen wehen zwei unter einander nach rechtsund zwei nach links. Die Decken des rechten Helmes sind blauund golden, die des linken roth und silbern. Wappenbuch derPreuss. Monarchie, III. 14. Suppl. zu Siebm. Wappenb., VI. 12(die Federn stehen auf dem rechten, der Adler auf dem linkenHelme). v. Hellbach, I. S. 329: Edler v. Emminghauss. N.Preuss. Adelslexicon, I. S. 46, und V. S. 147. Freih. v. Lede-bur, I. S. 202.

Prcusscn. Heinrich Theodor v. Emminghaus, k. preuss.Geh. Regierungsrath in Cleve, erhielt vom Könige Friedrich II. vonPreussen, 5. Juli 1774, ein Anerkennungsdiplom des demselbenzugehörigen, vom Kaiser Joseph II. mit dem Prädicate: Edler v. Em-minghaus, verliehenen Adelstandes. Der frühere Familiennamedes Erhobenen war Emminghausen.

v. Erdt, Freiherren.

Schild geviert: 1 in Blau ein ausgebreiteter, gekrönter, ein-wärtssehender, goldener Adler; 2 in Roth drei (1 und 2) achtstrah-lige, silberne Sterne; 3 ebenfalls in Roth zwei schräglinke, silberneBalken, und 4 in Blau ein einwärts gekehrter, gekrönter, doppellgeschweifter, silberner Löwe, welcher zwei ins Andreaskreuz ge-legte, die Spitzen nach unten kehrende, gefiederte, silberne Pfeilein der rechten Vorderpranke hält. Auf dem Schilde stehen dreigekrönte Helme. Der mittlere Helm trägt zwei von Roth und Sil-ber mit gewechselten Farben quer getheilte Büffelshörner, zwischenwelchen oben ein silberner, achtstrahliger Stern schwebt, der rechteden Adler des 1. Feldes, und der linke aufwachsend den Löwendes 4. Feldes mit den zwei Pfeilen. Die Decken des mittleren undlinken Helmes sind roth und silbern, die des rechten blau und gol-den. Wappenb. d. Kgr. Bayern, IL 92. v. Wölckern, 2. Abth.S. 205 ii. 206. v. Hefner, II. 30 u. S. 33 (die Sterne im2. Felde sind sechsstralilig, der Löwe im 4. Felde hält keine Pfeile,