Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
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welchen boiden der geharnischte Arm der rechten Schildesseite mitdem Ringe in der Paust aufwächst. Die Helmdecken sind rechtsblau und silbern, links blau und golden. Abdrücke von Pet-schaften. Wappenh. der Preuss. Monarchie, II. 99. v. Hell-bach, I. S. 92. N. Preuss. Adelslexicon, I. S. 375, und IH. S.4, und Freih. v. Ledebur, I. S. 147 (tingiren den Schild roth underwähnen die in der linken Seite des Schildes stehenden drei sil-bernen Kleeblätter nicht).

Preusseil. Der Rath bei der ostfriesländischen Regierung zuAurich und spätere Canonicus des Collegiat - Stiftes St. Petri undPauli zu Magdeburg Conring wurde vom Könige Friedrich Wil-helm II. von Preussen, 26. Jan. 1796, in den Adelstand des Kö-nigreichs Preussen erhoben. Was das Jahr 1796 anlangt, so wirddasselbe von Hellbach und im N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 4,genannt. Dagegen ist im letztgenannten Werke, I. S. 375, so wievom Freih. v. Ledebur das Jahr 1792 genannt worden. Die Fa-milie wurde 1835 in Schlesien im Kreise Trebnitz angesessen.Aus diesem Geschlechte stammte Elisabeth v. Conring, Gemahlindes 1834 verstorbenen Friedrich Gebhard Grafen v. Blücher, zwei-ten Sohnes des k. preussischen Feldmarschalls Fürsten v. Blücher-Wahlstatt.

v. Cratz.

Schild zweimal quer und im oberen, so wie im unteren Theileauch der Länge nach gelheilt, fünffeltlerig: 1 (oben rechts) in Sil-ber ein das Feld überziehender Regenbogen; 2 (oben links) in Blaudrei neben einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne; 3 (inder Mitte) in Blau ein nach der rechten Seite schreitender, geflü-gelter, goldener Löwe mit hochaufgeworfenem Schweife; 4 (untenrechts) in Schwarz drei (2 und 1) fünfblätterige, rothe Rosen mitgoldenen Blitzen, und 5 (unten links) ebenfalls in Schwarz drei(2 und l) silberne Kreuze. Auf dem Schilde stehen zwei Helme,von welchen der rechte mit einem von Gold und Schwarz, derlinke mit einem von Schwarz und Gold sechsmal gewundenenWulste bedeckt ist, und auf jedem Helme steht einwärts gekehrtder geflügelte Löwe des mittleren Schildestheiles. Die Decken hei-der Helme sind von Blau, Schwarz, Roth, Gold und Silber gemengt.