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Castner v. Sigmundslust und Castenstein.
Im von Rolli und Silber der Länge nach getheillcn Schildeein schwarzer Dreihügel, aus welchem zwei mit ihren Zweigen inlänglich-ovaler Form über einander geschlungene Seeblätter von ge-wechselten Farben emporstehen. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Hehn, welcher einen die Sachsen rechtskehrenden, geschlossenenAdlersflug trägt. Derselbe ist von Roth und Silber der Länge nachgetheilt und mit den Seeblättern des Schildes belegt. Die Iielm-decken sind rot.h und silbern. — Siebmacher, IV. 38: Castnerv. Sigmundslusf, und IV. 41: Castner zum Castenstein. —• Wiss-grill, IL S. 20 n. 21. — Freih. v. Hoheneck, I. S. 22, und Nach-träge, S. 682 u. 683. — Cauhc, I. S. 339. — v. Ilellbach, I.S. 226.
Oesterreich. Altes, aus Tirol stammendes Adelsgeschlecht,welches 1601 der Ritterschaft in Tirol einverleibt wurde und spätersich in Oesterreich ansässig machte. Die Familie erwarb zuerstdie Schlüsser und Herrschaften Trauneck und Wolffeck in Oester-reich ob der Ens und wurde 1635 unter die ober-österreichischenLandstände aufgenommen. Nach den Angaben des Freih. v. Hohen-eck stammte von Ilans C. v. S., inner-österr. Kammerrathe, Mat-thias C. v. S., welcher sich zuerst in Oesterreich ansässig machte.Von Letzteren) entspross Johann Matthias C. v. S., kais. Rath, undvon diesem Matthias Ferdinand C. v. S., österr. Landschafts-Ein-nehmer, welcher den Stamm fortpflanzte. Später wurde die Fami-lie auch in Nieder-Oesterreich begütert. — Die Familie ist von dengleichnamigen Geschlechtern Castner v. Collenbach (s. den vor-stehenden Artikel], Castner v. Schmulebach (Siebmacher, 1. 99,Bayerisch) etc. durch das Prädicat und das Wappen leicht zu un-terscheiden.
v. Catharin, Ritler.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein einwärts gekehrter, sil-berner Greif; 2 in Gold ein aufwachsender, vorwärtssehender, ge-harnischter Ritter, welcher in der aufgehobenen Rechten ein Schwertemporhält und die Linke in die Seile setzt, und 3 in Blau einsechsstrahliger, silberner Stern. Auf dem Schilde stehen zwei ge-rn. 6