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Der Helm ist mit einer grünen Schiffsmütze bedeckt, aus welcherdrei Fasanenledern in die Hübe wachsen, und die Helmdecken sindgrün und silbern. In der Abbildung sind die beiden oberen Blät-ter im Schilde gestürzt, das untere aber steht aufrecht. Die obenrunde Mütze wendet sich etwas nach links und eben so kehrensich die Federn, welche der Länge nach grün und purpurn lingirtsind, etwas links. — Dienemann, S. 340 No. 39, nimmt den Schild,wie oben beschrieben wurde, an, setzt aber auf den Helm übereinen Wulst mit zur Seite fliegenden Bändern eine runde, purpur-farbene Mütze mit rothem Ueberschlage, hinter welcher drei langepurpurfarbene Fasanenfedern hervorkommen, von welchen die äus-seren sich krümmen. — v. Meding, 1. S. 377, nach Dienemannund dann nach Siebmacher. — Supplem. zu Siebm. Wappenb., V.23, nach der von Val, König gegebenen Abbildung, nur sind dieFasanenfedern nicht lingirt. — Die bekannten Lackabdrücke vonPetschaften zeigen sämmtlich gestürzte Blätter und auf dem Helmedie Mütze mit den Fasanenfedern, welche letzteren in älteren Pet-schaften gross sind, während die Mütze klein ist. Der Aufschlagder Mütze ist meist rund. Petschafte aus der Mitte des 18. Jahr-hunderts ergeben die Federn kleiner, so z. B. das schon selteneSiegel mit dem Johanniterkreuze (gevierter Schild), das Siegel desGeh. Raths und Landes-Hauptmanns Johann Nicol v. Maxen v. J.1756 etc. — Nachrichten über die Familie v. Maxen liefern: Gros-ser, Lausilzer Merkw., III. S. 26. — Sinapius, II. S. 804. — Val.König (s. oben), II. S. 703—709. — Gauhe, I. S. 1335 u. 1336.— Zedier, XIX. S. 2248. — v. Hellbach, II. S. 105.
Sachsen. Der k. sächs. Ober-Steuer-Einnelnner und Kam-merherr Maximilian Carl v. Carlowitz, Herr auf Colmnitz bei Frei-berg, gest. 1833, erhielt nach dem Tode seiner aus dem im Manns-stamme erloschenen Geschlechte derer v. Maxen stammenden Mutterdie königl. Erlaubniss, Namen und Wappen der Familie v. Maxenmit dem seinigen zu vereinigen. Ueber die Familie v. Carlowitzfindet sich Näheres im vorhergehenden Artikel. Die Familiev. Maxen war ein altes sächsisches Adelsgeschlecht und das Stamm-haus derselben das gleichnamige Gut im Amte Pirna. Das Ge-schlecht erwarb zeitig in der Ober- und Niederlausitz ansehnlichenGrundbesitz. Marlin v. M. war, nach Grosser, 1465 Amtshaupt-mann zu Görlitz, Ilans v. M. aber bekleidete 1557, und ein Ande-rer desselben Namens 1573 dieselbe Würde zu Budissin. Von denspäteren Sprossen der Familie waren mehrere am kursächsischen