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3 (1856)
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Dil! Devise ist: Fiele Industrie Et Amore. TyrofT, II. 244: Rs.-Panner- und F.-II. v. Brauneker. Wappenb. d. Oesterr. Monar-chie, IX. 76. Megerle v. Mühlfeld, S. 40. v. Hellbach, I. S.181. Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856. S. 87 u. 88.

Oesterreich. Anton v. Braunecker, k. k. Ober-Verpflegungs-Vervvalter, Districls-Director und seit 1798 k. k. Hofrath etc., wurdevom Kaiser Franz II., 28. Juni 1802, in den Reichs-Panner- undFreiherrenstand erhoben. Derselbe, geb. zu Mailand 1755, warvom Kaiser Leopold IL, 27. Jan. 1791, in den ungarischen Adel-sland erhoben worden. Aus der Ehe desselben mit Theresia v. ße-ridez stammt Freiherr Otto Alexander Richard, geb. 1818, vermähltmit Theresia Schäfer, geb. 1825, aus welcher Ehe Freiin BeatrixTheresia, geb. 1846, lebt.

v. Bronsart.

Im silbernen Schilde ein rother Querbalken, welcher oben vonvier, unten von drei an einander stossenden, blauen Wecken besei-tet ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher zweisilberne Büffelshörner trägt. Dieselben sind mit einem rothen Quer-balken belegt, Uber welchem vier und unter welchem drei untereinander erscheinende und an einander hängende, blaue Weckenstehen. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrücke vonPetschaften. Tyroff, I. 138. - Siebenkees, I. 1. S. 288.v. Hattstein, I. Anbang, S. 7 u. 40, III. S. 63. Biedermann,Geschlechtsreg. d. Orts Rhön u. Werra, Tab. 337, u. Geschlechtsreg.d. Orts Baunach, Tab. 117. v. Hellbach, I. S. 193. NeuesPreuss. Adelslexicon, I. S. 314, und V. S. 77. Freih. v. Lede-bur, I. S. 109.

Preussen. Altes, nach Einigen markbrandenlnirgisches, nachAnderen i'heinländisches Adelsgeschlecht, welches nach Letzterenaus den Rheinlanden nach Thüringen kam. Glieder des Ge-schlechts sollen 1019 dem Turniere zu Cöln beigewohnt haben.Von der thüringischen Linie machte sich ein Ast in Franken an-sässig und wurde dem Rittercantone Rhön und Werra, so wieBaunach einverleibt. Nach Preussen kam das Geschlecht schonunter dem Herzoge Albrecht, war von der Mitte des 16. Jahrhun-derts an daselbst begütert, und breitete sieb später durch die Nach-