Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
Seite
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fekls (a. a. 0.), welcher Leupolds Werk citirt hat, nicht in Ein-klang zu bringen. Megerle v. Muhlfehl giebt nämlich an, dassBernhard v. Brady, Theresienordens - Bitter und Hauptmann heiSincere Infanterie, 1763, in den erbländ.-österr. Freiherrenstanderhoben worden sei. Weiteres über die Familie ist nicht bekannt.

Y. Brancke.

Im blauen Schilde ein schräglinker, silberner Balken, welchermit zwei Kränzen von rothen Rosen, der eine nach oben, der an-dere nach unten, belegt ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, auf welchem mit gekrümmtem Ellbogen ein rechts gekehrter,silbern geharnischter Arm ruht, welcher in der Hand nach obeneinen Kranz, wie die im Schilde, hält. Die Helmdecken sind blauund silbern. Handschriftliche Notizen. Tyroff, I. 194.

Sachsen, Anhalt. Wilhelm Gottlieh Brancke, kursächs.Premier-Lieutenant, wurde im kursächs. Reichsvicariate, laut Dipl.d. d. Dresden, 14. Aug. 1790, in den Reichsadelstand erhohen.In einigen der über die, in den kursächsischen Reichsvicariatenerfolgten Slandeserhebungen und die dabei verliehenen Wappen sichverbreitenden Manuscripten wird der Erhobene als: Hauptmann undPostmeister zu Göthen, aufgeführt.

v. Braun.

Im rothen Schilde auf grünem Boden ein nach der linkenSeite gekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher inder linken Vorderpranke ein Schwert mit goldenem Griffe vor sichnach oben und rechts schwingt. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher ein silbernes, sechsspeichiges Rad trägt, aufwelchem mit dem linken Fusse, bei erhobenem rechten, rechts ge-kehrt die Glücksgöttin steht, welche mit der Rechten einen von derlinken Seite nach der rechten fliegenden, blauen Schleier über sichwirft, welchen dieselbe mit der Linken anfassl. Die Hehndeckensind rotli und golden. Wappenbuch d. Könige. Bayern, IV. 89: