unteren Reihe zwei Wecken). Aus dem rechten Helme wächst derRumpf eines vorwärtssehenden Mannes auf. Die Kleidung desselbenist schwarz mit acht goldenen Knüpfen in zwei Reihen und mitgoldenem Kragen, und der Kopf ist mit einer schwarzen Mütze mitgoldenem, vorn getheiltem Aufschlage, deren Zipfel sich nach rechtsund unten kehrt, bedeckt. Der linke Helm trägt sieben, wechsel-weise blaue und goldene Slraussenfedern, von welchen drei sichrechts und drei links kehren, während die mittlere gerade in dieHöhe steht. Die Decken des mittleren Helmes sind schwarz undsilbern, die des rechten schwarz und golden, und die des linkenblau und golden, und den Schild halten zwei vorwärtssehende,weisse, schwarz gefleckte Tiger mit goldenem Halsbande, dessenKette sich über den Yorderkörper zieht und hinter die dem Schildezunächst stehende Hinterpranke schlingt. — Tyroff, II. 160. —v. Meding, II. S, 27 u. 28 (nach der Abbildung des Wappens,welche sich im Zedier, Suppl. II. S. 1442, im Kupferstiche findet.Im I. und 4. goldenen Felde liegen zwei runde, rothe, ins An-dreaskreuz gelegte Stühe, und im 2. und 3. blauen Felde erscheintein goldener, mit einer Krone besetzter Querbalken. Der das Stamm-wappen enthaltende Mittelsebild ist mit einer ftinfperligen Kronegekrönt. Auf dem Schilde liegt eine neunperlige Krone, auf wel-cher sich drei gekrönte Helme erheben. Der mittelste Helm trägtein birn- oder herzförmiges Schirmbret, von Silber und Schwarzdreiecksweise, doch so gerautet, dass die Spitzen des Dreiecks nachrechts gekehrt sind; der rechte Helm einen Mohrenrumpf mit sil-berner Binde um Hals und Kopf, von welchen Binden die Bänderder Kopfbinde rechts abtliegen, und der linke sieben [wahrschein-lich silberne] Slraussenfedern. Den Schild halten zwei aufrecht ge-stellte, nicht tingirte Leoparden mit Halsbändern und von denselbenherabhängenden und um die Vorderpranke, dann aber rückwärtsüber die Lende sich schlagenden Ketten). — Mushard, S. 85. —Pfeffingen, II. S. 27. Gauhe, I. S. 65 u. 66. — Freih. v. Krohnc,I. S. 53 u. 54. — v'. Hellbach, I. S. 99. — N. Preuss. Adelslexi-con, I. S. 157. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 70 u. 71. — Freih.v. Ledebur, I. S. 32 (als Wappen wird ein schreitender Bär ange-geben. Bei dieser Angabe ist wohl auf das Wappen einer der Fa-milien v. Bär gesehen worden).
Hannover. Altes, dem Osnabrückschen angehörendes, ausdem Stammhause Barenau (llarnau, Barnow, lateinisch: Ursorumpralum) stammendes Ädelsgescldecht, welches in alten osnabriiek-
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