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3 (1856)
Entstehung
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hing des beschriebenen Wappens, in den Adelstand erhoben. Vonden beiden Söhnen desselben ist der ältere, Eduard Theodor Wil-helm v. A., geh. 1809, mit Panline Friederike Johannette KunigundeFreiin v. Schütz auf und zu Hohenstein, und der jüngere, GustavConrad Friedrich v. A., geb. 1812, mit Maria Pauline FriederikeFreiin v. Süskind zu Dennenloh vermählt.

v. Apenburg.

Im blauen Felde ein weisser, zum Sprunge nach der rechtenSeite geschickter Wolf. Auf dem Schilde steht ein Helm, aus wel-chem zwischen fünf goldenen Kornähren, von welchen drei sichrechts, zwei links kehren, der Wolf des Schildes aufwächst. DieHelnulecken sind blau und silbern. Pomm. Wappenb., I. LXII.und S. 1(37 u. 168. Micrael, VI. S. 462 (stellt einen Fuchs indas Wappen). Siebmacher, III. 161: Die Apenborge, Pommerisch(das Wappenbild ist, der Abbildung nach, ein Fuchs und derselbewächst auf dem Helme zwischen vier, wechselsweise weissen undblauen, spitzigen Federn auf. Brüggemann, I. S. 142, sagt nachElzow, 1. S. 13: die v. Apenburg führen in einem blauen Schilde,wie auch auf dem Helme, einen grauen Wolf neben fünf gelbenKornähren. Mit der oben angegebenen Beschreibung des Wap-penschildes stimmt das von Bagmihl, Pomin. Wappenb., I. LXVI. I,mitgetheilte Siegel des Hinricus Apenborghe von 1422, während imSiegel des Ewald Apenborch von 1517 (I. LXVI. 2) das Wappen-bild mehr einem Bären gleicht. Auf einem Siegel in der Samm-lung des Freih. Wolffram v. Wolfframitz war der Wolf im Schildeund auf dem Helme laufend vorgestellt. Die Kornähren auf demHelme, sechs an der Zahl, wuchsen über dem laufenden Wolfehervor. Angeli, S. 36. Gauhe, I. S. 29 u. 30. v. Heil-bach, I. S. 71 u.72: v. Apenburg, Apenborg. N. Preuss. Adels-lexicon, I. S. 127 u. 128 (tingirt den Wolf im Schilde golden unddie Helmdecken blau und golden). Freih. v. Ledebur, I. S. 15.

Preussen. Altes, märkisches Adelsgeschlecht, welches, nachAngeli, 926 in die Marken, nach Vertreibung der Wenden aus den-selben , gekommen sein und das in der Altmark zwischen Garde-legen und Salzwedel gelegene Schloss und Städtchen Apenburg er-baut haben soll. Aus der Altmark breitete sich die Familie schon