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gende, von Silber und Roth quer getheilte und vorn, an der Stangemit einem Kreuze von gewechselten Farben belegte Fahne hält.Die Ilelmdecken sind schwarz und golden. — Abdrücke von Pet-schaften. — Siehmacher, VI. 19: Amman, Augsburgisch (der rundeSchild ist mit blauem Schnitzwerk umgeben), und V. 220: DieAmman, Augsburgisch (der Papagei im I.Felde sieht einwärts unddie Kopfbinde der Jungfrau hat keine nach einer Seite abfliegendeBänder). — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IV. 61 (das Kreuz in derFahne des I.Owen' auf dem linken Ilelme findet sich nicht vor). —v. Hc-fner, II. 72 u. S. 66 u. 67 (der Löwe im 4. Felde und aufdem linken Helme ist nicht doppelt geschweift und die Jungfrauauf dem rechten Helme trägt, nicht eine Binde über den Augen,sondern eine Stirnbinde, welche nach links abfliegt. In Bezug aufdie vordere Hälfte des Schildes giebt v. Hefner an, dass die dreiBilder derselben Erinnerungswappen verwandter Geschlechter zusein schienen, und er hält diese Wappen, wie oben angegebenwurde, für die Wappen der Familien Kraffter, Welser und Schwarz.Was Kraffter anlangt, ist nicht zu übersehen, dass Siebmacher, I.214, im goldenen Schilde einen rothen Querbalken annimmt, überwelchem gegen einander gekehrt zwei schwarze Vögel mit rothemSchnabel und rothen Füssen stehen, während unter dem Balkenein gleicher Vogel rechts gekehrt erscheint. Von mehrfachem In-teresse sind übrigens gewiss die drei anderen Wappen der Familiev. Amann, welche v. Ilefner (a. a. 0.) mitgetheilt hat. Diese Wap-pen sind das Stammwappen von 1539, das erste adelige Wappenvon 1623 und das Wappen des Leonhard v. A. von 1741. DasStammwappen stützt sich auf den Wappenhrief (s. unten). Im gol-den eingefassten, schwarzen Schilde schreitet ein doppelt geschweif-ter, goldener Löwe nach der rechten Seite. Auf dem Ilelme sitztder Löwe des Schildes und hält in der rechten Vorderpranke einenach links fliegende, rothe Fahne, welche von einem schrägrechten,silbernen Streifen durchzogen ist. Die Helmdecken sind schwarzund golden. •— Das 16*23 bei Erhebung in den Adelstand verbes-serte und vermehrte Wappen zeigt den Schild schräglinks getheilt:rechts schreitet in Schwarz nach oben und einwärts der Löwe desStammwappens und zwar gekrönt, und links steht in Gold einerechts gekehrte, schwarze Kuh. Auf dem gekrönten Helme sitztder Löwe des Stammwappens mit der beschriebenen Fahne, dochohne den silbernen, schrägrechten Streifen. In dem Wappen, wel-ches sich Leonhard v. A. 1741 im bayerischen Reichsvicäriale erbat,