Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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mit Oescentia Freiin v. Buschmann, verw. v. Cunz, gest. 1852.Da die genannten beiden Brüder Nachkommen nicht haben, wurdeFranz Xaver Ritter v. Mitis, geh. 1836, k. k. Lieutenant Sohndes Ferdinand Ritters v. Mitis, Sectionsrathes im Handelsministeitiuni als Solm adoptirt und auf denselben vom Kaiser Franz Jo-seph I., laut Diploms d. d. Wien, 9. April 1852, der Freiherren-stand mit dem Prädicate: v. Aichen-Mitis übertragen.

v. der Albe.

Im rothen Schilde ein silberner Querhaiken, welcher mit zweinach einander nach der rechten Seite gehenden, schwarzen Vögeln(Rahen) belegt ist. Auf dein Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher zwei Straussenl'edern, rechts eine silberne und links einerothe, trägt. Die Ilelmdecken sind schwarz, silbern, roth. Wiebeschrieben, ergiebt das Wappen eine Zeichnung in Farben, welche1748 im Auftrage des k. preuss. Majors Friedrich Wilhelm v. d.Albe (s. unten) gefertigt und von demselben als richtig anerkanntworden ist. Die genannte, sichere Quelle stellt die Angaben desNeuen Preuss. Adelslexicons über das Wappen als unrichtig heraus.Bd. I. S. 92 wird nämlich gesagt: das Wappen zeige einen gespal-tenen, weissen und rothen Schild, in welchem eine rothe undweisse Lilie stehe, und eine gleiche finde sich auf dem offenenllehne zwischen zwei Elephantenrüsseln. Bd. V. aber S. 3 wirdauf Siebmacher, II. 128, verwiesen. Auf der erwähnten Tafel giebtSiehmacher mit der Ueberschrift: Alb, Elsassisch, das von dem N.Preuss. Adelslexicon, Bd. 1. S. 92, beschriebene Wappen mit derLilie etc. und tingirt das rechte Horn auf dem Helme silbern, daslinke roth und die Hehndecken roth und silbern. Nach Obigemsteht letzteres Wappen, vorausgesetzt, dass dasselbe richtig ist,einer ganz anderen Familie, als der hier in Rede stehenden Fami-lie v. d. Albe, zu. Freih. v. Ledebur, I. S. 6.

Preussen. Ein im vorigen Jahrhunderte durch mehrereSprossen, welche in kön. preussischen Kriegsdiensten standen, zugrossem Ansehen gekommenes, namentlich in Oslpreussen, so wiein Pommern begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches ursprüng-lich aus dem Elsass stammen soll. Das N. Preuss. Adelslexiconführt dasselbe mit den Namen: v. Albe, auch d'Albe und v. d. Albe