Druckschrift 
3 (1856)
Entstehung
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auf einen ehelichen oder adoptirten Sohn überzutragen, trat zuGunsten des Sohnes, Franz de Paula Adrian A., geh. 1774, k.hayer. Kreisrathe, durch specielle königl. Erlaubniss schon 4. Sept.1814 in Wirkung.

v. Aichen, Ritter, auch Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein aufrecht gestellter, grün-blatteriger Eichenzweig mit drei Eicheln. Die eine Eichel steht inder Milte nach oben, die zweite nach rechts und die dritte, nebender zweiten, nach links. Unter der ersten Eichel und über denbeiden anderen steht auf jeder Seite ein Glatt, und unter den bei-den anderen Eicheln stehen unter einander auf jeder Seite zweiGlatter; 2 und 3 in Glau ein einwärts gekehrter, goldener Greif.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher, zwischen einemoffenen Adlersfluge, dessen rechter Flügel blau, der linke goldenist, den Eichenzweig des 1. und 4. Feldes trägt. Die Helmdeckensind rechts schwarz und golden und links blau und golden.Leopold, I. 1. S. 1113. Freih. v. Krohne, 1. S. 2124, undII. S. 393. Wissgrill, I. S. 5155 (die Greife sind gekrönt). Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsbd., S. 40. v. Hellbach, I.S. 56. Das freiherrliche Wappen führt nach dem Wappenbuched. Oesterr. Monarchie, VIII. 87, das Geneal. Taschenb. d. freiherrl.Häuser, 1849. S. 7 u. 8, an. Dasselbe ist das oben beschriebeneritterliche Wappen, in welchem, wie bei Wissgrill, die Greife ge-krönt sind. Auf dem Schilde steht eine freiherrliche Krone, undden Schild halten zwei vorwärtssehende, mit Laub bekränzte undumgürtete Männer, welche die freie Hand in die Seite setzen.Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856. S. 5.

Oesterreich. Altes, ursprünglich aus der Mark Branden-burg stammendes Adelsgeschlecht, welches von Bucelini u. A. schonin eine sehr frühe Zeil gesetzt wird, doch fehlen ältere zuverlässigeNachweise über das Geschlecht, bis zum Anfange des 17. Jahrhun-derts. Um diese Zeit lebte Martin v. u. zu Aichen, Bürgermeister,Patricier, Rathsverwandter und Kirchenmeister des in der GrafschaftMark an der Rürger gelegenen Städtchens Ilattneggen (Härtungen),von welchem, unter mehreren Kindern, Peter v. Aichen stammte,welcher in die österreichischen Staaten kam, 1645 Doctor der