Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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485
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485Y. Zülow.

Im silbernen Schilde ein schwarzer Querbalken. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher zwei von Silber undSchwarz mit gewechselten Farben quer getheilte Büffelshörner trägt.Dieselben sind in der oberen Hälfte durch einen schwarzen Quer-balken verbunden, welcher von der Mitte derselben bis zu der Thei-lungslinie der Hörner reicht. Die Helmdecken sind schwarz undsilbern. Abdrücke von Petschaften. Meklenb. Wappenb., LV1.213 u. S. 38. Siebmacher, V. 155. 2 (ohne den Balken zwi-schen den Hörnern des Helmes). v. Prilzbuer, Index conc., No.1G9. v. Belir, Rer. Mecklcnb. lib. VIII. p. 1676. v. Meding,I. S. 688, beschreibt das Wappen, wie oben angegeben, nach einemPetschafte in Farben, so wie nach Siebmacher. Lexic. over adel.Familier i Danmark, II. XLIII. 95 (der Querbalken schwebt zwi-schen den Hörnern des Helmes). Tyroff, III. 117. N. Preuss.Adelslexic., IV. S. 379 (der schwarze Querbalken des Schildes sollsich auf den silbernen Büflelshürnern des Helmes liegend wieder-holen). Zedier, LXIH. S. 1330. v. Hellbach, II. S. 835,

Meklenburg, Preussen. Altes, mcklenbnrgisches Adelsge-schlecht, welches urkundlich schon 1394 vorkommt und zu den-jenigen Familien gehört, welche an der 1572 geschehenen Uebcr-weisung der Klöster Antheil genommen haben. Im Anfange des18. Jahrhunderts kam das Geschlecht unter König Friedrich IV.auch nach Dänemark. Glieder der Familie sind in grossherzogl.meklenburg-schwerinischen, so wie in künigl. preussischen Militär-diensten zu hohen Ehrenstellcn gekommen.