Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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481
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mit einem hohen Pfauenschweif von fünf (3 und 2) Federn be-steckt ist, tingirt die Helmdecken silbern und blau, lässt den Schildvon zwei einwärtssehenden, blau gezäunten Apfelschimmeln vonnatürlicher Farbe halten und setzt unter dem Schilde auf eiii Banddie Devise: Panem Et Aram. Gauhe, L S. 2997 u. 2998: v. Ze-sterfleth, Sesterfleth. v. Hellbach, II. S. 817: v. Zesterfleth,Sesterfleth, Tzesterfleth, Scessileth. Freih. v. d. Knesebeck,S. 308.

Hannover. Altes, bremensches Adclsgeschlecht, welches,nach Mushard, ursprünglich aus Dänemark stammt und in Däne-mark unter dem Namen Griesen blühte, bis sich dasselbe um 1100in dem alten Lande des Erzslifts Bremen zum Borstel auf einerkleinen, an der Elbe gelegenen Insel, zu welcher sechs Flethegingen, niederfiess. Die Familie baute hier ein Schloss, welchesdieselbe Soesflethä nannte, und nahm von demselben diesen Namenan, welcher mit der Zeit nach dortiger Mundart in Zesterfleth ver-wandelt wurde. Die Fluthen rissen aber das Schloss weg, woraufdie Glieder der Familie um 1200 sich zum Borgfrieden nieder-liessen und später Burgmannen von Horneburg wurden. Bertholdv. Z. lebte um 1360, und Johann v. Z., gest. 1388, stand achtJahre dem Bistlmme Verden vor. Die von Heinrich v. Z., Ober-sten und Gommandanten zu Hamburg, angefangene Linie zum Burg-frieden ist wieder ausgegangen, die von dem Bruder desselben aber,Johann, gestiftete Linie zu Ochtenhausen, welche später zum Sage-born genannt wurde, blühte fort. Die Familie gehört jetzt imKönigreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der calenber-gisChen Landschaft.

y. Ziegler und Klipphausen-Dambr au, Freiherren.

Im silbernen Schilde eine dasselbe quer durchziehende, rollteMauer mit vier Zinnen. Auf dem Schilde steht eine Freiherrcn-krone, und auf dieser erheben sich zwei gekrönte Helme. Der rechtemit einem rothsilbernen Wulste bedeckte Hehn trägt eine silberne,durch ein rothes Ziegeldach gesteckte und oben mit fünf schwarzenHahnenfedern besetzte Säule, der linke gekrönte Helm aber fünfStraussenfcdern, roth, blau, roth, blau, roth. Die Helmdecken sindrechts roth und silbern, links roth und blau, und den Schild hal-ten zwei ein- und vorwärtssehende, schwarze Rosse. Der linkeII. 31