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2 (1855)
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das Wappenbild links gekehrt). Ganhe, I. S. 3141. v. Heil-bad) , II- S. 815. N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 369, führtdas Wappen nach Siebmacher an. Cast, Adelsb. d. Kgr. Württ.,S. 396 399, beschreibt das Wappen der Grafen v. Zeppelin.Das gräfliche Wappen (s. Deutsche Grafenh. d. Gegenw., II. S. 712)zeigt einen der Länge nach getheilten Schild: rechts erscheint inBlau der Kopf eines rechtssehenden Esels mit dem Halse, unten,wo derselbe abgeschnitten ist, blutig (Stammwappen); links inSchwarz schrägrechts gelegt die goldene Sturmfahne, oder dasReichs-Erz-Panner, mit dem rechtssehenden, schwarzen, einfachenAdler (hei Erhebung in den Grafenstand als Zeichen des Erb-Reichs-Panner-Amtes hinzu gekommen). Auf dem Schilde stehteine neunperlige Grafenkrone, und auf derselben ein gekrönterHelm, aus welchem rechts und etwas einwärts gekehrt der graueEselskopf und Hals des Schildes emporwächst. Die Helmdeckensind rechts blau und silbern, links schwarz und golden, und denSchild halten zwei auswärtssehende, golden bewehrte, silberne Ad-ler. Das Wappenb. d. Königr. Wilrltemb., I. Tab. 59, stellt dieSturmfahne in die rechte und das Stammwappen in die linke Hälftedes Schildes, was wohl nicht richtig ist, und tingirt demnach dieHelmdecken umgekehrt.

Meklenburg, Württemberg. Altes, meklenhurgisches undpommersches Adelsgeschlecht, welches in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts unter König Christian V. auch nach Dänemarkkam und später in Württemberg zu hohem Ansehen gelangt istund den Grafenstand erhalten hat. Dasselbe war nach Allem mitder im 17. Jahrhunderte ausgestorbenen meklenburgischen Familiev. Bötzow eines Ursprunges, und das Stammhaus war das gleich-namige Gut im grossherz. meklenbl-schwerinischen Amte Riebnitz,welches später in fremde Hände kam, worauf Appelliagen im AmteGüstrow das Stammhaus wurde. Hinricus de Zeppline kommturkundlich schon 1308 vor, und später hat die Familie die Uniondes meklenburgischen Adels von 1523 unterzeichnet. In der zwei-ten Hälfte des 17. und in der ersten des 18. Jahrhunderts blühtedie Familie auch in Dänemark und kam zu hohem Ansehen.Johann Melchior v. Z., Sohn des 1782 zu Güstrow gestorbenenkurbraunschw. Rittmeisters Melchior Johann Christoph v. Z., kaman den Württemberg. Hof, erwarb sich die Gunst des nachmaligenKurfürsten und Königs Friedrich I. von Württemberg im vollstenGrade, wurde vom Kaiser Franz, 18. Sept. 1 792, in den Reichs-