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2 (1855)
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v. Walsleben.

Im silbernen Schilde drei quer über einander und mit denMündungen nach der Rechten liegende, rothe Jagdhörner, welchevorn und hinten, so wie an den Stürzen golden beschlagen undmit einem an dem vorderen und hinteren Beschläge befestigten,überwärts geschlungenen, goldenen Bande versehen sind. Auf demSchilde steht ein mit einem von Roth und Silber viermal gewun-denen Wulste bedeckter Hehn und über demselben die drei Jagd-hörner ganz 1 so, wie im Schilde. Die Helmdecken sind roth undsilbern. Abdrucke von Petschaften. Meklenb. Wappenb., LI1I.199 u. S. 36. Siehmacher, V. 169 No. 8 (die Mündungen dergesiunmten Horner sind, nach der bekannten Anordnung der Kupfer-tafeln dieses Werkes, links gekehrt). Mierael, S, 540, sagt kurz:drei rothe ZiegenhOrnlein über einander im Schilde und auf demHelme. v. Pritzhuer, Index conc., No. 155. v. Rehr, Rer.Mccklenb., üb. VIII. S. 1672. v. Westphalen, Monum. inedit.,IV. Tab. 18 No. 4, gieht das Siegel des Wedige Walsleben v. J.1244: drei in einander geschlungene, rothe Jagdhörner, jedes zwei-mal gewunden; die Stürzen der zwei oberen sind aufwärts nachdem Schildesrande, die des dritten, welches gestürzt ist, gegen denSchildesrand unten zur Rechten gekehrt. v. Meding, I. S. 645ii. 646, beschreibt nach einer Stammbuchszeichnung und einemPetschafte das Wappen, wie folgt: im silbernen Felde drei rothe,quer und mit den Mündungen nach der Rechten liegende Jagdhör-ner mit einem überwärts geschlungenen Bande. Eben drei solcheHörner, wie die im Schilde, schweben über einem Wulste auf demHelme quer über einander und nimmt dann auf Mierael, v. West-phalen und Siehmacher Rücksicht. N. Preuss. Adelslexicon, VI.S. 115 (ohne Beschreibung des Wappens, hinsichtlich dessen nurauf Siebmacher und v. Meding verwiesen wird). Gauhe, I. S.2768 u. 2769. v. Hellbach, II. S. 680.

Pre u ss e n, Meklenb u rg. Altes, ursprünglich Vorpommernangehüriges, früher den Namen: Walschlaff führendes Adelsge-schlecht, welches namentlich im Wolgastischen begütert wurde undaus welchem Wedige v. Walsleben, als 1244 Herzog Pribislav zuMeklenburg sich mit einer ponimerschen Prinzessin vermählte, nachMeklenburg kam und in diesem Lande seinen Stamm fortpflanzte.Hie Nachkommen desselben erwarben in den jetzigen Aemtern Star-gardt und Fürstenberg Besitz. Johann v. W. kommt 1338 als11. 30