Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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v. Unruh.

Im goldenen Schilde ein rechts gekehrter, doppelt geschweifter,rother Löwe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Ilelm, welcherdrei Straussenfedern, golden, roth, golden, trägt. Die Helmdeckensind roth und golden. Abdrücke von Petschaften. Siebma-cher, I. Hiß: v. Unruhe, Sächsisch (die Stellung des Löwen nachlinks hängt doch wohl nur von dem Platze ah, welchen das Wap-pen [dritte Heihc, No. 4] einnimmt). Nächst diesem Wappen gießtSiehmacher, I. 55: v. Unruhe, Schlesisch, als Helmschmuck einensilbernen, mit drei Straussenfedern, silbern, roth, golden, besteck-ten, aufgerichteten Mühlstein an, welcher zu jeder Seite von einerrollten Tatze gehalten wird, von der aber nur die, den Seitenranddes Mühlsteines umfassenden Nägel zu sehen sind. Die Abbildungzeigt im Schilde einen links gekehrten Greif ohne Flügel. DieDeclaration" aber sagt: ein rother Löwe im gelben Schilde. Eindrittes Wappen, welches Siebmacher, 1. 89: v. Unruhe, Bayerisch,gießt (Schild quer gelheilt: oben in Silber zwei schrägrechte, rollteBalken, unten in Roth eine silberne Lilie, und auf dem gekröntenHelme der Rumpf einer vorwärts- und linksseßenden, roth geklei-deten Jungfrau mit fliegendem Haare und einer Lilie auf demHaupte) gehört nicht in die hier in Rede stehende Familie.Sinapius, 1. S. 1010, nennt das Wappenbild einen zur Rechtengekehrten, rollten Löwen und gießt an, dass die in Schlesien woh-nenden Glieder der Familie auf dem Helme den oben beschriebe-nen Mühlstein, die in Sachsen und Polen aber lebenden dreiStraussenfedern, golden, roth, golden, führen. v. Meding, III.S. 692 u. 693, nach Sinnpius und Siebmacher. Was die Wap-pen der Grafen v. Unruh (s. unten) anlangt, so ist zuerst dasWappen nach dem Diplome vom II. Sept. 1745 folgendes: Schildgeviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde ein rechts ge-gekehrter, rother Löwe. 1 und 4 in Roth ein an die Theilungs-linie angeschlossener, halber, gekrönter, silberner Adler, und 2 und3 von Roth und Schwarz der Länge nach getheilt, ohne Bild.Ueber der Grafenkrone stehen drei gekrönte Helme. Der mittlereträgt drei Straussenfedern, roth, golden, roth, der rechte einwärts-sehend einen gekrönten, silbernen Adler, und der linke einen mitfünf schwarzen Assen bezeichneten, silbernen Würfel zwischen zweiBiiflelshörncrn, von welchen das rechte schwarz, das linke rothist. Die llohndecken sind rechts roth und silbern, links roth und

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