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v. Stingelheim, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 von Roth, Silber und Schwarz ge-sparrt, oder im oben rothen, unten schwarzen Felde ein silbernerSparren (Stammwappen); 2 und 3 von Silber und Roth schräggeviert: rechts und links silbern, oben und unten roth (Paulstorf).Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helmträgt zwei Büffelshörner, welche wie Feld 1 und 4 gesperrt sind(Helm des Stammwappens}, und der linke einen offenen, wie Feld2 und 3, schräg gevierten und tingirten Adlersllug (PaulstorfscherHehn). Die Helmdecken sind rechts roth, schwarz und silbern,links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb.
d. Kgr. Bayern, IV. 19.
Wölckern, 4. Abtli. — v. Hefner, 11.
62 u. S. 59 (theilt Feld 2 und 3 von Roth und Silber — Rothrechts und links, Silber oben und unten — und giebt so getheiltauch die Flügel auf dem linken Helme). — Tyroff, I. 32 (1 und4 in Roth ein silberner Sparren; 2 und 3 von Silber und Rothschräg geviert; die Helme mit fiinfperligen Kronen gekrönt, aufdem rechten zwei mit einem silbernen Querbalken belegte, rotheHorner, auf dem linken der Flug wie Feld 2 und 3 gelheilt undtingirt). — Supplem. zu Siebm. Wappenbuch, II. 14 (wie Tyroff,nur sind die Helme wie gewöhnlich gekrönt). — Siehmacher, V.78 (Feld 2 und 3 von Roth und Silber schräg geviert und rechtsmit roth-silbernen Helmdecken). — Das Stammwappen giebt Sieb-macher, I. 84, mit eingebogenem Sparren und sagt in der „Decla-ration": der Obertheil am Schilde roth, der Untertheil schwarz, derSparren weiss. Die Hörner wie der Schild getheilt. Die Helin-decken auf einer Seite schwarz und weiss, auf der anderen rothund weiss. —• v. Meiling, III. S. 640, beschreibt das Wappen zu-nächst nach einer Stammbuchszeichnung von 1588, auf welcher derHelm mit einem von Roth, Silber und Schwarz gewundenen Wulstebedeckt ist. — Gauhe, I. S. 2458 u. 2459. — v. Lang, Nachtr.,S. 68 u. 69. — v. Ilellbach, II. S. 536.
Bayern. Sehr alte Adelsfamilie in Bayern, welche sonst dasErbkämmereramt des Hochstifts Regensburg besass. Wilhelm v. St.wird unter den Genossen des 1165 zu Zürich gehaltenen Turniersaufgeführt. Seifert beginnt die Stammreihe des Geschlechts in derAhnentafel der Herren v. Rosenbusch mit Georg v. St., dessen achtAhnen Bucelini, Stemmat., II. 303, angegeben hat. Von Georgstammte im vierten Gliede Franz Anton Ignaz v. St., Herr aul