Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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402
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Tuche um den Ilals; 2 und 3 in Schwarz ein einwärts gekehrter,goldener Greif. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcherzwischen einem offenen Adlersfluge, dessen rechter Flügel von Blauund Roth, der linke von Gold und Schwarz quer getheilt ist, denKopf des 1. und 4. Feldes rechtssehend trägt. Die Helmdeckensind rechts schwarz und golden, links roth und silbern. Ab-drücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Wilrttemb., S. 53 u.No. 222. Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 475 u. 476 (giebl dieKöpfe als mit Lorbeer bekränzte Türkenküpfe, nimmt doppelt ge-schweifte Greife an und theilt den rechten Flügel quer von Rothund Blau und den linken von Schwarz und Gold). Siebmacher,V. 253. Das Stammwappen, der Kopf, findet sich V. 243 u. 25U.

Württemberg. Philipp Seybothen (geb. 1609, gest. 1671),Landvogt im sogenannten Gau und Altbürgermeister in Rottenburg,wurde vom Kaiser Leopold 1., laut Dipl. d. d. Laxenburg, 16. Mai1661, in den Reichsadelstand erhoben. Altes Patriciergeschlechtder Stadt Rottenburg a. d. Tauber, welches unter den VorfahrenLandvögte, Bürgermeister und andere hohe Staatsbeamte aufzuwei-sen hat. Philipps Urenkel, Franz Johann Wilhelm Heinrich v. S.,geb. 1735, gest. 1786, kam in herzogl. württembergische Dienste,focht im 7jährigen Kriege an der Spitze eines Füsilierbataillonsmit grosser Auszeichnung, wurde Chef desselben und später Kam-merherr des Herzogs Carl. Aus der Ehe mit einer v. Reust stammteWilhelm Ludwig Friedrich Ernst Carl Christian v. S., geb. 1772,k. württemb. General-Major, später a. D., verm. mit Luise v. Volk-mann. Letzterer hat den Mannsstamm durch einen Sohn, Maxv. S., geb. 1803, fortgepflanzt, welcher in kün. württembergischeStaatsdienste trat und sieb 1829 mit Pauline v. Autenrieth ver-mählte, aus welcher Ehe ein Sohn, Ferdinand v. S., geb. 1S32,entsprossen ist.

v. Seyfried, Edle.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf grünem Hügel eine rechtsgekehrte, weisse Taube, welche einen grünen, fünfblätterigen Oel-zweig im Schnabel hält; 2 und 3 in Roth ein schrägrechter, sil-berner Balken. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme, vonwelchen der rechte die auf dem Hiigel stehende Taube des l. und