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Wappenb., II. 12 (die rechte Schildeshälfte ist roth und der Löwegolden. Den Schild bedeckt eine neunperlige Krone), und IV. *23(im silbern eingefassten, blauen Schilde der beschriebene, aus Wol-ken kommende Arm mit dem Anker, in dessen rechten Ilaken einsilberner, links gekehrter Lowe einzubeissen sucht; auf dem ge-krönten Helme der erwähnte geharnischte Arm, doch links gekehrt.Die Helmdecken blau und golden.
Württemberg, Baden. Altes, aus der Dauphine in Frank-reich stammendes Adelsgeschlecht, welches den Marquisentitel mitdem Beinamen de Montbrun (Monbrun) führte. Francois de Saint-Andrß de Montbrun, k. franz. General, entging 1572 der PariserBluthochzeit und flüchtete nach Deutschland, wo der aus der Ehemit Jeannette de Pellisie, Tochter des Grafen v. Rocheblanc, stam-mende Sohn, Jacob, welcher mit Martha v. Cibo vermählt war, sichin Schwaben niederliess. Der Sohn des Letzteren, Daniel Bollin(welcher nach Einigen zuerst nach Deutschland gekommen seinsoll), k. schwed. General, venu, mit Lucretia v. Venningen, kauftedie Güter Königsbach, Traulkirchen und Kochendorf im CantonCraichgau und wurde 1. August 1652 in die unmittelbare Reichs-ritterschaft dieses Cantons aufgenommen. Von demselben stammendurch Daniel Heinrich, Johann Daniel, Alexander Magnus und ErnstPhilipp im fünften Gliede, neben vier Töchtern, über welche dasGeneal. Taschenb. d. freih. Häuser Näheres angiebt, drei Söhne:Freiherr Ernst Alexander, geb. 1785, Herr zu Königsbach, Eck,Kressbach und Wankheim; Freiherr Carl Rollin, geb. 1788, gross-herzogl. bad. Forstmeister a. D., und Freiherr Gustav FerdinandAdolph, geb. 1800, königl. württembergischer Bittmeister a. D.,venu. 1828 mit Sophia Freiin v. Tessin, geb. 1809, aus welcherEhe eine Tochter, Wilhelmine, geh. 1829, lebt. — Die Familiebesitzt als gemeinschaftliches Familieneigenlhum in Württembergdie Rittergüter Eck, Kressbach und Wankheim im Oberamte Tü-bingen, und in Baden Anlheilc an der Herrschaft Königsbach undden im Bezirksamte Durlach liegenden Hof Johannisthal.
Sartorius v. Waltershausen, Freiherren.
Im goldenen Schilde ein nach der rechten Seite aufspringen-des, silbernes Einhorn. Den Schild bedeckt eine siebenperligc