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2 (1855)
Entstehung
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354
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deckter Helm, welcher drei rotlie Straussenfedern tragt. Die Ilelm-decken sind schwarz und golden. Abdrücke von Petschaften undhandschriftliche Notizen aus dem Diplome. Tyroff, I. 205 (wieangegeben). Sehr weichen von dieser Annahme Abdrücke vonPetschaften ah, welche unter dem Namen: v. Quistorp, in mehrerenSammlungen vorkommen: im Schilde schwebt ein Kreuz zwischenzwei zu einem Kranze zusammengebogenen grün beblätterten Zwei-gen , und dieses Wappenbild wiederholt sich auf dem gekröntenHelme. v. Hellbach, II. S. 273. N. Preuss. Adelslexicon, IV.S. 76. Freih. v. d. Knesebeck, S. 232.

Hannover, Preussen. Johann Christian Quistorp, kön.-schwed. Ober-Appellationsrath und ordentlicher Beisitzer im hohenTribunal zu Wismar, wurde im kursächs. Reichsvicariate, 22. Juni1792, wegen seiner Verdienste um das Criminalrecht, in den Reichs-ritterstand erhoben. Nachkommen desselben sind nach dem NeuenPreuss. Adelslexicon in Pommern ansässig geworden und haben inkön. preussischen Militairdiensten gestanden. Freih. v. d. Knese-beck sagt a. a. 0.:die Familie wird in dem letzten Decenniodes 18. Jahrhunderts vom Kaiser in den Adelstand erhoben sein"und setzt dann hinzu:Im Jahre 1792 ward der k. schwed. Ober-Appellationsrath Johann Christian Quistorp zu Wismar, auf denGrund eines ReichsvicariatSdiploms, zum Ritter des heil. röm. Reichserhoben." Der Name der Familie findet sich in den Listen derkön. hannoverschen Armee.

v. Quos.

Im rothen Schilde ein oben und unten abgehauener, querlie-gender, weisser Ast, welcher an jeder Seite zweimal gleichseitiggeastet ist und in der Mitte von unten aus mit einem, die Spitzealso nach oben kehrenden, befiederten, silbernen Pfeile durchschos-sen ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher dreiStraussenfedern, silbern, roth, silbern, trägt. Die Hehndecken sindroth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, II.50. Sinapius, I. S. 744, und II. S. 899. v. Meding, III. S.501 u. 502 (nach Sinapius und Siebmacher). Gaulle, II. S. 1727u. 1728.- v. Hellbach, II. S. 273. N. Preuss. Adelslexic., IV.S. 77, und V. S. 78.