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v. Puteani, Freiherren.
Schild silbern und durch einen rothen Querbalken getheilt:oben zwei neben einander gestellte, nach oben gekehrte Feldmörservon gelbem Metall, aber welchen ein rechts gekehrter, rother Krebssclnveht; unten ein Feldmörser, wie die in der oberen Schildes-liälfte. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone undauf dieser ein gekrönter Helm, welcher drei silberne Slraussen-federn zwischen zwei schräg auswärts gestellten und schief einwärtsabgeschnittenen, silbernen Fahnen trägt. Die Fahnen sind durcheinen schwarzen Querfaden in zwei Theile gelheilt. Die obereHälfte ist mit dem Krebse des Schildes, welcher in der rechtenFahne nach rechts, in der linken nach links gekehrt ist, belegt, dieuntere Hälfte aber mit den drei Feldmürsern des Schildes, welchehier, nach oben gerichtet, neben einander stehen. Die Helmdeckensind roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Suppl. zuSiebin. Wappenb., VII. 8. — Wapp'enb. d. Oesterr. Monarchie, XII.59. — Wappenb. d. Sächs. Staaten, II. 25 (stellt die schrägrechtsgerichteten Mörser auf gelbe Lafetten). — Geneal. Taschenb. d.freih. Häuser, 1848. S. 2S7 u. 288.
Oesterreich, Sachsen. Joseph Ferdinand v. Puteani, k.k. Kämmerer und Herr auf Sautitz in Böhmen, erhielt vom KaiserJoseph II., 3. Juli 1783, auf Grundlage der Zusicherung KaiserFerdinands II., ein Erneuerungsdiplom des der Familie zustehendenerbländisch-bühmischcn Freiherrenstandes. — Die Familie der Frei-herren v. Puteani ist ein Zweig des ursprünglich aus Rom stam-menden Geschlechts de Puleis, zu welchem, als dem gemeinschaft-lichen Hauptstamme, sich die vielen Familien bekennen, welcheunter dem Namen de Puy in Frankreich, de Bozy in Italien undPutz in Deutschland vorkommen, doch ist der Zusammenhang allerdieser Familien jetzt nicht mehr mit Sicherheit darzustellen undnur die gleichen oder ähnlichen Wappen sprechen noch für den-selben. — Erhart de Puteanis aus Luxemburg diente als Oberstunter dem Herzoge von Friedland und erhielt vom Kaiser Ferdi-nand III., laut Diploms d. d. Ebersdorf, 24. Oct. 1637, den höh-mischen Ritterstand und das Incolat, so wie später die Zusicherungdes Freiherrenstandes. Von demselben stammte im vierten Glindeder oben erwähnte Freiherr Joseph Ferdinand, welcher den frei-herrlichen Stamm durch sechs Söhne fortgepflanzt hat. Haupt desStammes ist jetzt Freiherr Johann Nepomuk, geh. 1775, Herr auf