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stian Höflich, 1G2I, einen Wappenbrief erhalten hatte, vermähltesich mit Cäcilie v. Fritsch und pflanzte den Stamm, neben vierTüchlft'n, durch einen Sohn, Johann Baptist Edlen v. I 1 ., geh.1780, fort. — Ein Anverwandter des k. k. Landrathes Johann Jo-seph Edlen v. P., Franz Anton v. 1'., kurpfalzbayer. Commerzien-rath und Hof-Banquier in München, wurde vom Kurfürsten CarlTheodor von der Pfalz, 30. Jan. 1778, in den Adelstand, und imkurpfälzischen Reichsvicariate, 26. April 1790, in den Reichsfrei-herrenstand erhoben. Derselbe hat durch zwei Söhne, welchev. Lang beide unter den Namen Johann Franz Xaver Freiherrv. P. aufführt, den freiherrlichen Stamm fortgepflanzt.
v. Pillersdorf, Freiherren.
Geviertcr Schild: 1 und 4 in Silber auf grünem Boden einbelaubter Baum; 2 und 3 in Blau auf grünem Boden fünf goldene,aus dem unteren Rande neben einander emporstehende Kornähren.Den Schild deckt die Freiherrenkrone, auf welcher sich zwei ge-krönte Helme erheben. Der rechte trägt, zwischen zwei von Blauund Silber mit gewechselten Farben quer getheilten Elephanten-rüsseln, den Baum des 1. und 4. Feldes, und der linke die Korn-ähren des 2. und 3. Feldes zwischen einem offenen, von Blau undSilber mit gewechselten Farben quer getheilten Adlerstluge. DieHelmdecken sind rechts bläu und silbern, links blau und golden.Neuerlich werden als Schildhalter rechts Mars, links Minerva, wieBeide gewöhnlich angegeben werden, angeführt, und ein unter demSchilde fliegendes Band enthält den Wahlspruch: Fortitudine EtScientia. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Oesterr.Monarchie, XV. 28. — Geneal. Taschenbuch d. freiherrl. Däuser,1848. S. 278, und 1855. S. 428 — 430 (in der Beschreibung istübersehen, dass auf den Helmen die Hörner und der offene Flugvon gewechselten Farben quer getheilt sind). — Das in Siebm.Supplementen, H. 20, mit dem Namen: Edle v. Pillersdorf gege-bene Wappen streitet gegen die ersten heraldischen Regeln. Dergrüne Baum steht in Blau, die Aehren in Gold. Die Helme sindumgekehrt: rechts stehen goldene Rüssel mit den Aehren, linksder Baum zwischen einem rechts blauen, links goldenen Flügel.