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etwas links gekehrt, und aus dem Helme wächst der Rumpf einervorwärtssehenden, grün bekränzten, unbekleideten Jungfrau auf,welcher da, wo die Arme sitzen sollten, schwarze Adlersflügel zeigt}.— v. Meding, II. S. 422, nach Micrael und Siebmacher. — Zweialte Siegel der Familie giebt Bagmihl im Pomm. Wappenbuche, III.XXIII. I u. 2. Das Siegel des Tönnies Parsenow von 1573 zeigtim Schilde, wie auf dem Helme, einen Kopf mit Flügeln, das desRcrndt Parsenow von demselben Jahre aber das Brustbild einesEngels mit den Flügeln. :—• Gaulie, I. S. 1581. —- Brüggemann,1. S. 168. — v. Hellbäch, II. S. 208. —- N. Preuss. Adelslexicon,IV. S. 24 (beschreibt das Wappen nach Siebmacber).
Preussen. Altes, pommerisches Adelsgeschlechl, welches inPommern urkundlich zuerst gegen Ende des 15. Jahrhunderts auf-tritt, im östlichen Meklenburg aber mit Beesen im Amte Staveu-hagen von 1393 bis 1491 begütert war, in welchem letzteren Jahreder meklenburgisclie Zweig erlosch. — Ilenninck Parsenow wurdevom Herzoge Bogislav 1496 zum Hauptmann von Uckermünde ein-gesetzt. Nach dieser Zeit und später gelangte das Geschlecht, wel-ches sich in zwei Linien, die ältere und die jüngere, schied undaus welchem mehrere Sprossen in königl. preussiseben und königl.schwedischen Militairdiensten standen, in Pommern zu bedeutendemGrundbesitz. Die jüngere Linie erlosch aber, G. Nov. 1820, mitdem k. preuss. Lieutenant Peter Friedrich Wichard Carl Philippv. Parsenow, worauf die Güter an die ältere Linie fielen; doch auchdiese Linie ist, 16. April 1830, mit Friedrich Wilhelm LudwigErich Carl v. Parsenow ausgestorben.
v. Paschwitz, Ritler.
Schild der Länge nach und in der linken Hälfte quer getheilt,dreifelderig:' 1 (rechts) in Roth ein einwärts gekehrter, goldenerGreif, welcher in der rechten Vorderklaue ein Schwert mit gohle-nem Griffe nach oben und rechts hält; 2 (links oben) in Blau drei(2 und 1) sechsstrahlige, goldene Sterne, und 3 (links unten) inSilber eine fünfblätterige, rollie Rose mit goldenen Bötzen. Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helmewächst der Greif des 1. Feldes mit dem Schwerte auf, und derlinke trägt einen offenen, blauen Adlersflug, zwischen welchem ein