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2 (1855)
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Württemberg. Johann Christoph Oettinger (Oetinger), k.üeconomie- und Rechnungsrath des schwäbischen Kreises, wurdevom Kaiser Franz I., 3. Juni 1751, in den Reichsadelstand erho-ben. Von dem Sohne desselben, Eberhard Chrjstoph v. 0., k.Reichskammergericlits-Assessor zu .Wetzlar und Mitgliede der vor-maligen Reichsritterschaft in Franken, Cnntons Odenwald, entsprossaus der Ehe mit Charlotte v. Barkhaus-Wiesenliütten Heinrich v. 0.,geb. 1788, k. württemb. Oberförster und Oberforstuieister, venu,mit Sophie Constanze v. Mollenbek.

v. Oeynhausen.

Im blauen Schilde eine aufrecht gestellte, silberne Leiter vonvier Sprossen. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Silberund Blau siebenmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcherzwei schräg auswärts gestellte Leitern von ebenfalls vier Sprossenträgt, an deren jeder die äussere Stange fehlt. Die Hclmdeckcnsind blau und silbern. Abdrücke von älteren und neueren Pet-schaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 30 u. S. 11, miteinem vor- und einwärtssehenden Satyr, welcher oberhalb ein wil-der Mann, unterhalb ein Ziegenbock ist, als rechtem, und einem ein-wärtssehenden, silbernen Einhorn mit goldenem Ilorne und golde-nen Mähnen als linkem Schildhalter und mit der Devise: aime quit'aiine. Tyroff, I. 249. v. Hattstein, III. Supplem. 121.Wappenb. d. Preuss. Rheinprov., II. XXXVII. u. S. 144. Gauhe,i. S. 1559 u. 1500, II. S. 843 u, 844: Oynhauscn, Oiuhausen,Oenhausen. v. Hellbach, IL S. 185. Freili. v. d. Knesebeck,S. 222. Das Wappen der Grafen v. Oeynhausen giebt das Wap-penb. d. Kgr. Hannover, A. 3, und dasselbe ist in den DeutsebenGrafenh. <1. Gegenwart, II. S. 418, beschrieben. Nach Abdrückenvon älteren Petschaften ist der Schild geviert mit Mittelschilde. Imgekrönten, blauen Mittelscbilde stellt die Oeynhausische Leiter undder Hauptschild enthält in den vier Feldern das Wappen des Hau-ses v. d. Schulenburg-Angern und Altenbausen. Auf der den Schildbedeckenden Grafenkrone stehen drei Helme: die bekannten Helmedes genannten Hauses, doch so, dass der mittlere den offenen Flug,und zwar auf jedem Flügel mit der halben Leiter des Mittelschildesbelegt, der rechte den wilden Mann mit den Greifsklauen, und der