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Y. Natzmer.
Im silbernen Schilde ein nach der rechten Seite aufgerichteter,gekrönter, rother Löwe, aus dessen Rachen eine dreifache Feuer-Hamme herausschlägt. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher drei Straussenfedern, roth, silbern, roth, trägt. Die Helm-decken sind roth und silbern. — Abdrucke von Petschaften, vonwelchen einige den Löwen nicht gekrönt zeigen. — Pomm. Wap-penbuch, IL XLIII. u. S. 114—117 (in der Abbildung ist der Löwenicht gekrönt, in der Beschreibung aber gekrönt angegeben. DieFlamme silbern). — Micrael, VI. S. 508, sagt: Natzmer, Steltinisch,führen einen rothen, feuerspeienden Löwen im Weissen und aufdem Helme drei Straussenfedern. — Siebmacher, V. 166: DieNatzmer, Pommerisch (der nicht gekrönte Löwe ist links gekehrt,die Flamme roth lingirt, der Hehn nicht gekrönt). — Val. König,L S. 679—689: v. Natzmar (beschreibt das Wappenbild als linksgekehrtes, rothes, golden gekröntes, zum Streit gerüstetes Panther-thier, das aus dem Rachen, gleich einem Drachen, Feuerflara-mon ausspeit. Der Helm ist nicht gekrönt). — Dithmar, Tab. 5No. 6 u. S. 33 (der Löwe ist, wie der Helm, gekrönt, rechts ge-kehrt und hält drei kleine, grüne, spitzige Blätter im Rachen; dieStraussenfedern sind blau, silbern, blau). — Dieneinann, S. 257No. 37 (der Löwe, wie der Hehn, nicht gekrönt, ist links gekehrtund aus dem Rachen desselben kommt eine silberne Flamme her-vor). — v. Meiling, II. S. 393 u. 394 (nach Micrael, Siebmacher,Dithmar und Dienemann). — Gaulie, I. S. 1461 u. 1462, und 11.S. 1681. — Zedier, XXIII. S. 1255—1261. — Brüggemann, I. S.166 (nennt das Wappenbild einen Panther). — v. Hellbach, II. S.159. — N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 446 — 449 (nimmt eben-falls einen Panther an). — Was alte Siegel der Familie anlangt,so hat Bagmihl im Pommerschen Wappenbuche, IL XLVIII. 2 u. 3,zwei derselben gegeben. Das eine mit der Umschrift: Wulf Naze-mer, vom Jahre 1398, zeigt einen nach der rechten Seite schrei-tenden, feuerspeienden Panther, während im anderen Siegel, wel-ches Heinrich Natzmer 1557 führte, das Wappenbild beschädigt ist,auf dem Helme aber drei Straussenfedern zu sehen sind.
Preussen. Eins der ältesten pommerischen Adelsgeschlech-ter, welches nach Angabe mehrerer Schriftsteller schon 12.28 ur-kundlich vorkommen soll. Es werden nämlich zwei Urkunden desHerzogs Wartislaus angeführt, in deren einer Miroslaus (Wizoslaus)