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2 (1855)
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314
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Y. Natzmer.

Im silbernen Schilde ein nach der rechten Seite aufgerichteter,gekrönter, rother Löwe, aus dessen Rachen eine dreifache Feuer-Hamme herausschlägt. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher drei Straussenfedern, roth, silbern, roth, trägt. Die Helm-decken sind roth und silbern. Abdrucke von Petschaften, vonwelchen einige den Löwen nicht gekrönt zeigen. Pomm. Wap-penbuch, IL XLIII. u. S. 114117 (in der Abbildung ist der Löwenicht gekrönt, in der Beschreibung aber gekrönt angegeben. DieFlamme silbern). Micrael, VI. S. 508, sagt: Natzmer, Steltinisch,führen einen rothen, feuerspeienden Löwen im Weissen und aufdem Helme drei Straussenfedern. Siebmacher, V. 166: DieNatzmer, Pommerisch (der nicht gekrönte Löwe ist links gekehrt,die Flamme roth lingirt, der Hehn nicht gekrönt). Val. König,L S. 679689: v. Natzmar (beschreibt das Wappenbild als linksgekehrtes, rothes, golden gekröntes, zum Streit gerüstetes Panther-thier, das aus dem Rachen, gleich einem Drachen, Feuerflara-mon ausspeit. Der Helm ist nicht gekrönt). Dithmar, Tab. 5No. 6 u. S. 33 (der Löwe ist, wie der Helm, gekrönt, rechts ge-kehrt und hält drei kleine, grüne, spitzige Blätter im Rachen; dieStraussenfedern sind blau, silbern, blau). Dieneinann, S. 257No. 37 (der Löwe, wie der Hehn, nicht gekrönt, ist links gekehrtund aus dem Rachen desselben kommt eine silberne Flamme her-vor). v. Meiling, II. S. 393 u. 394 (nach Micrael, Siebmacher,Dithmar und Dienemann). Gaulie, I. S. 1461 u. 1462, und 11.S. 1681. Zedier, XXIII. S. 12551261. Brüggemann, I. S.166 (nennt das Wappenbild einen Panther). v. Hellbach, II. S.159. N. Preuss. Adelslexicon, III. S. 446 449 (nimmt eben-falls einen Panther an). Was alte Siegel der Familie anlangt,so hat Bagmihl im Pommerschen Wappenbuche, IL XLVIII. 2 u. 3,zwei derselben gegeben. Das eine mit der Umschrift: Wulf Naze-mer, vom Jahre 1398, zeigt einen nach der rechten Seite schrei-tenden, feuerspeienden Panther, während im anderen Siegel, wel-ches Heinrich Natzmer 1557 führte, das Wappenbild beschädigt ist,auf dem Helme aber drei Straussenfedern zu sehen sind.

Preussen. Eins der ältesten pommerischen Adelsgeschlech-ter, welches nach Angabe mehrerer Schriftsteller schon 12.28 ur-kundlich vorkommen soll. Es werden nämlich zwei Urkunden desHerzogs Wartislaus angeführt, in deren einer Miroslaus (Wizoslaus)