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tere liier nacli rechts fliegt, und der linke Ilelm trägt drei Siraussenfedern, golden, schwarz, golden. Die gesammten Hehndeckensind schwarz und golden, und den Schild halten zwei vor- undauswärtssehende Mohren, um Kopf und Lenden mit von Blau undSilber gewechseltem Federschmuck, welche an silbernen Schulter-binden am Rücken goldene, mit Blau und Silber gefiederte Pfeiletragen und in der freien Hand einen goldenen Pfeil, mit der Spitzeabwärts, halten. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch d.Oesterr. Monarchie, XI. 88. — Hvrtl, I. S. 114—116. — Geneal.Taschenh. d. freih. Häuser, 1848. S. 252 u. 253,. und 1855. S-389 u. 390. — Suppl. zu Siebm. Wappenb., VII. 13 (die Fahne,welche der Lowe im 2. und 3. Felde hält, fliegt rechts und istsilbern, mit einem rolhen Querstreifen bezeichnet; die Helme sindmit fünfperligen Kronen gekrönt und die Fahne, welche der Löweauf dem rechten Helme hält, fliegt einwärts und ist roth mit einemsilbernen Querstreifen). — Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 79.— v. Hellbach, II. S. 134.
Oesterreich. Carl Christoph Gottlob v. Mohr, k. k. Oberst-Lieutenant, wurde vom Kaiser Joseph IL, II. Aug. 1779, in denReichsfreiherrenstand erhoben. Ein Vorfahre desselben, GeorgMohr, Secretair hei dem kais. Reichshofrathe, erlangte vom KaiserRudolph IL, laut Dipl. d. d. Prag, 2. Sept. 1602, unter Beziehungauf einen, dem Ahne desselben, Hans Mohr, kais. Pfennigmeister,vom Kaiser Maximilian IL, 14. Nov. 1572, gegebenen Adels- undWappenbriefe, den Reichsadel, und Christoph Salomon v. Mohr,markgräfl. brandenburg-baircuthschcr Geh. Rath und Lehnpropst,wurde vom Kaiser Franz 1., laut Dipl. d. d. Wien, 12. Febr. 1762,mit Bestätigung des älteren Adels und mit Vereinigung des ange-erbten Appoldschen Wappens mit dem seinigen in den Reichsritter-stand versetzt. — Die Familie ist 3. Febr. 1847 mit Johann Fried-rich Reichsfreiherrn v. Mohr, k. k. Geh. Rathe, General der Caval-lerie a. D. und zweitem Inhaber des 5. Dragonerregiinents Savoyen,im Mannsstamme erloschen.
v. Morsey.
Im goldenen Schilde ein schwarzer Querbalken zwischen zweischräg kreuzweise gelegten, oben kuppigen, viermal von Silber und