Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
218
Einzelbild herunterladen
 

218

der Jünglinge eine oben im Felde schwebende, rothe Lilie; 2 inBlau ein aufrechtstehender, rechtssehender Wolf von natürlicherFarbe, welcher mit den Vorderfüssen ein silbernes Mühlrad vorsich liiili; 3 der Länge nach getheilt: rechts in Blau ein an dieTheilungslinie angeschlossener, halber, schwarzer Adler, links inSilber zwei blaue Querbalken, und 4 quer gelheilt: oben in Goldein aufwachsender, einwärtssehender, gekrönter, schwarzer Adler,unten von Blau und Gold in drei Reihen, jede zu vier Feldern,geschacht. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Derrechte Helm trägt einen offenen, schwarzen Adlersflug und derlinke vier Slraussenfedern, golden, schwarz, golden, schwarz, vorwelchen der rothe Fuchs der rechten Hälfte des Mittelschildes auf-wächst. Die Decken des rechten Helmes sind blau, golden, schwarzund silbern, die des linken roth, golden, schwarz und silbern.Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 27. v. Hefner, IL 38 und S. 40 (das Wappenbild in der rechtenHälfte des Mittelschildes und auf dem linken Helme wird in derBeschreibung als Wolf aufgeführt, doch wird dasselbe im Bestäti-gungsdiplome vom Jahre 1688 ein Fuchs genannt. Feld 3 wirdfür das Schreilersdorfsche, Feld 4 für das Kreischwitzsche Wappengenommen, doch ist bei beiden Angaben ein Fragezeichen).Tyroff, II. 72 (der Mittelschild trägt eine gewöhnliche Krone, im1. Felde stehen, anstatt der Jünglinge, zwei schwarze, gekrönteEngelsköpfe und unter denselben eine goldene Lilie, das 4. Feldist oben silbern und unten von Blau und Silber in vier Reihen, jedezu sechs Feldern, geschacht, und den Schild halten zwei Wölfe,von welchen der rechte, einwärtssehend, auf vier Füssen steht undsich um den Schild herumschlingt, der linke aber, auswärtssehend,aufrecht steht und den Schild umfasst. Das von Siebmacher, II.83, unter den Schwäbischen gegebene Hohenhausensche Wappengehört nicht hierher, ist aber in Zedlers Universallex., XIII. S. 536,auf die hier in Rede stehende Familie bezogen worden. Gauhe,I. S-. 876 u. 877. Sinapius, I. S. 114, II. S. 343. Freih.v. Krohne, IL 133138 u. S. 432 etc. v. Lang, S. 155.v. Hellbach, I. S. 57 I. N. Preuss. Adelslexic., IL S. 408 u. 4D9,und V. S. 240 (das Wappen nach Tyroff). Freih. v. Ledebur,1. S. 308.

Bayern, Preussen. Peter Richard v. Hohenhausen, kais.Rath, fitrstl. württemb.-ölsiseher Ober-Hauptmann der HerrschaftSternberg, des Fürstenthums Breslau königl. Mann, auch Landes-