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2 (1855)
Entstehung
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170
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Bayern, früher auch Preussen. Altes, ursprünglich öster-reichisches, dann schwäbisches, namentlich Augsburgisches Ge-schlecht, dessen reichenschvvander, nach Nürnberg gekommeneLinie vom Kaiser Carl V., 6. Febr. 1548, den Adel, mit Verbesse-rung des Familienwappens, erhielt. Eine Nebenlinie der zweitenHauptlinie, der gerwickischen, erhob später Kaiser Ferdinand II. inden Adelstand. Mehrere Glieder der Familie haben im vorigenJahrhunderte und bis 1824 in der kön. preuss. Armee im activenDienste gestanden. Die Familie ist in Bayern begütert.

v. Gadenstedt.

Im goldenen Schilde ein schwarzer Pfahl. Auf dem Schildesteht ein Ilelm, welcher einen offenen, goldenen Adlersflng trägt,dessen Flügel mit einem schwarzen Querbalken belegt sind. DieIlelmdecken sind schwarz und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 2 u. S. 7 (mit zwei aus-wärtssehenden, goldenen Löwen als Schildhaltern und mit der De-vise: Semper Idem). Siebmacher, I. 180 u. S. 183: Gadenstet,Braunschweigisch. v. Meding, I. S. 167, nach Schannat, Client.Fuld., P. 91, Siebmacher und Harenberg, Bist. dipl. eccl. Gandersh.,Tab. 31 No. 4. Gauhe, 1. S. 592 u. 593: Gadenslädt. v. Hell-bach, I. S. 400: v. Gadenstedt, Gotestedt. Freih. v. d. Knese-beck, S. 132. Freih. v. Ledebur, I. S. 242.

Hannover. Altes, hildesheimisches Adelsgcschlecht, dessengleichnamiges Stammschloss im Amte Peine liegt. Dasselbe kommturkundlich schon 1262, 1305 und 1312 vor, und Berthold v. G.wohnte mit anderen Rittern 1272 dem Landtage zu Braunschweigbei. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erwarb die Familie auchin der Grafschaft Wernigerode und später im GandersheimischenBesitz. Dieselbe gehört im Königreiche Hannover zu dem ritter-schaftlichen Adel der hildesheimischen und lünehurgischen Land-schaft. Das erwähnte Stammhaus steht dem Geschlechte noch zu.

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