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2 (1855)
Entstehung
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des belegt sind). Gauhe, I. S. 560 - 563. v. Hellbach, I.S. 381. Freili. v. Krohne, II. S. 311, und N. Preuss. Adclslex.,V. S. 164 u. 165 setzen zwei blaue Flügel auf den Helm undbelegen dieselben mit den Ringen des Schildes. Freih. v. d.Knesebeck, S. 131.

Hannover, früher auch Preussen etc. Altes, ursprünglichwestphälisches Adelsgescblecht, welches urkundlich schon 1245,1257 und 1287 vorkommt, früher Fridag geschrieben wurde undin lateinischen Urkunden des 13. und 14. Jahrb. de Sexta feriagenannt wird. Heinrich v. F. war 1402 Abt zu Brauweiler, undJohann v. F., aus dem Hause Lüvinghoff, 1491 Ordensmeister inLiefland. Durch Franz v. F., aus dem eben genannten Hause, kamdie Familie nach Ostfriesland, wo sich dieselbe weit ausbreitete.Derselbe erwarb 1559 durch Vermtdilung mit Almuth v. Olden-bockum, Erbtochter zu Gödens, die Herrschaft Gödens, und seineSöhne, Haro und Melchior Ernst, stifteten zwei Linien, von wel-chen die des Letzleren schon mit dem gleichnamigen Enkel erlosch.In Haro's Nachkommenschaft, und zwar in die des Sohnes FranzIco, kam vom Kaiser Ferdinand III. der Freiherren- und vom Kai-ser Leopold L, 2. Jan. 1692, in der Person des Haro Bnrkard,Franz Heinrich und Carl Philipp Freili. v. F. der Grafensland. Dochist die gräfliche Linie schon mit dein Grafen Burkhard Philipp, k. k.Geh. Ruthe, 1746 erloschen. Was den Freiherrenstand anlangt, sogiebl Freih. v. Ledebur, I. S. 233, an, dass Franz Jacob v. F., 3.Fehl'. 1749, in den Reichsfreiherrenstand erhoben worden sei. DasJahr wird wohl 1649 sein, denn Siebmacher giebt V. 12 BandV erschien zuerst 1668 das Wappen der Freiherrenv. Frilagh".Der Schild ist geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschildedrei silberne Ringe. 1 und 4 in Gold ein aus Wolken am rech-ten Feldesrande halb nach links hervorspringender schwarzer Wolf;2 und 3 in Silber ein schwarzer Querbalken. Auf dem Schildestehen drei gekrönte Helme. Der mittlere trägt einen offenenblauen Adlersflug, dessen Flügel mit den Ringen des Schildes be-legt sind, der rechte drei neben einander gestellte, an jeder Seitezweimal geastete weisse Stämme, und der linke Hals und Kopf einesrechtssehenden, weissen Pfaues mit beringtem Halsbande. Die Ilehn-decken sind schwarz und golden angegeben. Ein anderer Sohndes Haro (s. oben), Johann Wilhelm v. F. zu Emden, Drost daselbstund des Hofgerichts Assessor, hinterliess mehrere Söhne, dochpflanzte nur der eine, Haro Heinrich, Drost zu Aurich und 1700