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Streif, mit drei auf- und drei absteigenden Aesten und Gegenlisten.— v. Hefner, IL 32 u. S. 35. — Siebmacher, I. 30 (in der erstenAusgabe unter dem Namen: Freih. v. Justingen, in den späterenunter dem Namen: Freih. v. Freyberg zu Justingen und Oepfingen)und VI. 11. In beiden Abbildungen liegen die Balken schrägreehtsund der im 3. Felde ist von Schwarz und Silber der Länge nachgetheilt. Die Stangensäulen des linken Helmes sind mit einemPfauenschweife von drei Federn besteckt. — v. Haltstein, III. S.148. — Imhof, Not. Proc., I. XIII. S. 614. — Die v. Freyberg zuAschau führten nach Siebmacher, I. 78, folgendes Wappen: Schildgeviert: l und 4 quer getheilt, oben Silber ohne Bild, unten inBlau drei (2 u. 1) goldene Sterne (s. oben); 2 und 3 aschfarben
mit einem goldenen Dreiberge.
Auf dem Schilde standen zwei ge-
krönte Helme. Der rechte trug einen Busch von zehn (1, 2, 3, 4)silbernen Straussenfedern und der linke einen rechtssehenden, ge-krönten, weissen Adler oder Geier. Die Ilelmdecken waren rechtsblau und silbern, links eisenfarben und golden. — Die von Sieh-niacher, III. 41 und von Tyroff, I. 58 No. 3, gegebenen Wappender Freiherren v. Freyberg geboren nicht in die hier in Bede ste-hende Familie, sondern in eine andere gleichnamige kärntner Fami-lie, deren Stammwappen (in Gold ein aus einem silbernen Drei-hitgel aufwachsender, linkssehender, schwarzer Lowe, welcher inden Vorderpranken einen silbernen Ast hält und auf dem Helmesich wiederholt) Siebmacher, I. 45, giebt. — Nachrichten über dieliier besprochene Gesammtfamilie geben: Gauhe, I. S. 556 — 559.— v. Lang, S. 123 —125. — v. Hellbaeh, I. S. 381 u. 382. —Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 197 — 200 (setzt auf den Helm derLinie v. F.-Allmendingen acht Straussenfedern).
Bayern, Württemberg. Eins der ältesten und berühmte-sten schwäbischen Adelsgeschlechter, welches ursprünglich aus demBündtnerlande, aus dem unweit Cliur gelegenen Schlosse Freibergstammt. Der Sage nach soll, wie Bucelini angiebt, Homagius Cu-rius, ein Sprosse aus dem Stamme der Curiatier, 809 aus Romnach Graubündten geflüchtet sein, sich einen Herrn de libero Montegenannt und das erwähnte Scbloss erbaut haben. Der Sohn des-selben, Damian (Thamas, Thomas), gerieth in Streitigkeiten, in Folgewelcher die Wittvve des Letzteren — doch wird dies Alles auchanders erzählt — ihre Güter verkaufte, sieb nach Schwaben begab,bedeutenden Grundbesitz erwarb und das Scbloss Medingen unweitFüssen, welches später Freiberg genannt wurde, anlegte. Die bei-