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Ucbersclirift, durch Verwechselung mit Schlutitzky, unrichtig ist, zeigt,abgesehen von dem falsch tingirten Schildesfusse im 1. Felde, dieLilienstengel nicht gekreuzt, sondern neben einander und auswärtsgebogen, stellt auf den linken Helm einen geschlossenen Flug,hinter dessen vorderem Flügel der hintere vorragt, und giobt inFolge des unrichtigen Schachs im I. Felde auch die Decken desrechten Helmes unrichtig, nämlich blau und silbern, an.
Oesterreich. Adam Franz v. Escherich, Herr auf Tuczäp,Budislau und Zalschy in Böhmen, k. k. Appellalionsrath, späterLandrechts-Vicepräsident zu Prag, wurde vom Kaiser Joseph II., lt.Diploms d. d. Wien, 26. Jan. 1790, in den erbländisch-österreichi-scben Freiberrensland erhoben. — Derselbe stammte aus einemÖsterreichischen Adelsgesehlechte, welches Einige für einen Zweigder alten schweizerischen Familie Escher v. Luchs (Siebm., I. 198)halten. Werner Escherich, Vogt des Klosterhauses zu Ursperg, erhieltvom Kaiser Ferdinand II., 27. Juni 1643, eine Bestätigung des alt-adeligen Standes und Herkommens, und von seinen Nachkommenwurde der Vater des oben genannten Freiherrn Adam Franz, GeorgLaurenz v. Escherich, fürstl. Schwarzenb. Rath und Oberhauptmannder Herrschaft Ivrumau, von der K. K. Maria Theresia, laut Dipl.d. d. Wien, 18. Oct. 1743, in den böhmischen Ritterstand versetzt.— Freiherr Adam Franz pflanzte den Stamm durch den FreiherrnGeorg Johann Adam fort, von welchem vier Sühne stammen.
v. Esebeck, auch Freiherren.
Schild quer getheilt: oben in Blau zwei neben einanderstehende, fünf blätterige, rothe Rosen, und unten in Gold einedergleichen Rose. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher einen offenen, schwarzen Adlersflug trägt. Die Helm-decken sind roth und golden. — Abdrücke von Petschaften. —Beckmann, S. 219 — 221 u. A. No. 13 (giebt an, dass früher dieFlügel gelb und blau gewesen wären). — Siebmacher, I. 167:v. Esebeck, Sächsisch (die Rosen sechsblätterig, der Helm mit blau-goldenem Wulste bedeckt, der rechte Flügel blau, der linke golden,und die Helmdecken rechts blau und golden, links roth und gol-den). — Wappenb. d. Königr. Bayern, XI. 19: Freih. v. Esebeck(der Schild ist mit einer siebenperligen Freiherrenkrone bedeckt).