Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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136
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So lauten die gewöhnlichen Angaben. Dagegen führt das Wappen-buch der Preuss. Rheinprovinz, welches die Familie unter dem nichtimniatriculirten Adel dieser Provinz erwähnt, das genannte Diplomals Renovations- und Confirmationsurkunde des Adels an. DerPräsident v. E. pflanzte den Mannsstauini durch zwei Sohne fort.Der ältere starb 1813 als k. k. Rittmeister, der jüngere trat alsk. preuss. Major aus dem activen Dienste und wurde später Land-rath des Kreises Gummersbach, Regierungsbez. Colli. Hiernachscheint der vom Freih. v. Ledebur (a. a. 0.) angeführte Gregor E.v. E., k. k. Oberst-Wachtmeister, welcher 1819 in den Freiherren-stand erhohen wurde, nicht zu der hier besprochenen Familie zugehören.

Ertel v. Krehlau, Ritter und Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 von Silber und Rlau quer getheilt miteinem vorwärts- und rechtssehenden Manne von gewechselten Far-ben des Feldes. Derselbe trägt einen runden, blauen Hut, einenoben blauen, unten weissen Rock, kurze, weisse Beinkleider,Strümpfe und Schuhe, hält in der Rechten ein gezücktes Schwertund setzt die Linke in die Seite; 2 und 3 in Gold ein rechts-sehender, schwarzer Adler. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte trägt zwei Straussenfedern, blau, silbern, blau,und der linke den Adler des 2. und 3. Feldes. Die Hehndeckensind rechts blau und silbern, links schwarz und golden, und dieDevise ist: Praemium Fidelilatis. Das adelige Wappen zeigte imSchilde den beschriebenen Mann und auf dem gekrönten Helmemit blau-silbernen Decken die angeführten Straussenfedern. Leu-pold, I. 2. S. 283 u. 284. Megerle v. Mühlfeld, S. 48, 108 u.179. v. Ilellbach, I. S. 339 u. 340.

Oesterreich. Johann Nepomuk Ertel, Syndicus der StadtGlogau, später k. k., so wie kurpfälz. w. Rath und immerwähren-der Bürgermeister der genannten Stadt, wurde vom Kaiser Carl VI.,1728, in den erbländisch-üsterreichischen Adelstand erhoben. Vonseinen Sühnen pflanzte der ältere, Anton Rudolph v. Ertel, Herrauf Denkowitz im Glogauschen, k. k. Fiscal - in den FürstenthümernTroppau, Jägerndorf und Teschen, den adeligen Stamm fort, undNachkommen desselben haben in k. k. und k. preussischen Kriegs-