Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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Blättern hervorquillt, und im 1. Felde mit der Linken, im 4. mitder Rechten gerade vor sich eine brennende Kerze; 2 und 3 inBlau ein aufrecht gestellter, silberner Anker, welcher oben statt desQuerholzes ein kleeblattförmiges Ende hat. Auf dem Schilde stehenzwei mit fünfperligen Kronen gekrönte Helme. Der rechte Heiniträgt den aufwachsenden Jüngling ganz wie im 1. Felde, und derlinke den aufwachsenden Löwen des Mittelschildes, welcher liiermit beiden Vorderpranken den Anker des 2. und 3. Feldes vorsich hält. Die Decken des rechten Helmes sind rotli und golden,die des linken blau und silbern. Abdrücke von Petschaften.Suppl. zu Siebm. Wappenb., VII. 13. - Tyroff, I. 22. Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1855. S. 100 u. 101. v. Hellbacli,1. S. 247. Freih. v. Ledebur, I. S. 150.

Anhalt-Bernburg, Grossherzogthum Hessen, Preussen.Dr. Johann Ulrich Edler v. Cramer, Assessor des kaiserl. Reichs-Kammer- Gerifhts zu Wetzlar, wurde vom Kurfürsten MaximilianJoseph von Bayern als Reichsverweser, 6. Juli 1745, in den Reichs-freiherrenstand erhoben. Derselbe, aus einer Ulmer Familie stam-mend, war als Professor der Rechte an der Universität Marburg zuhohem Ansehen gelangt und dann kaiserl. Reichshofrath auf derRitter- und Gelehrtenbank geworden. Später, 1760, wurde derselbeder rheinischen Reichsritterschaft im Canton Wetterau einverleibt.Von ihm stammte Johann Albrecht David Freih. v. C., früher kurpfälz.Regierungsrath zu Sulzbach, später Reichs-Kammergerichts-Assessorzu Wetzlar, welcher den Mannsstamm durch vier Söhne fortpflanzte.Die Nachkommenschaft des älteren Sohnes, des Freiherrn Wilhelm,herz, anhalt-bernb. Regierungsraths, blüht in Anhalt, die des zwei-ten, des Freiherrn Gottlob, grossherz. hess. Oberst-Lieutenants, inHessen und Preussen, und die beiden anderen Söhne sind in k.k. Militairdiensten ohne Nachkommen gestorben.

Cramer v. Clausbruch.

Schild von Schwarz und Gold geviert und in der rechtenHallte mit einem einwärts gekehrten Löwen von gewechselten Far-ben (oben also golden, unten schwarz), in der linken Hälfte abermit einem ebenfalls einwärts gekehrten Storch von natürlicher Farbe.Aul dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchem, zwischen