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2 (1855)
Entstehung
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man den Pfahl mit den Kugeln einwärts, das Rothe auswärts sieht.DieDeclaration" sagt vom linken Helme: auf dem anderen Helmeein schwarzer Hut mit weissem Stülp, das obere Halbtheil roth,das andere golden, die Kugeln darin schwarz. v. Hattstein, III.Anhang. S. 1. Tab. 14, giebt das Wappen wie Siebmacher, nur sinddie Straussenfedern golden, schwarz, roth.»Salver, Proben desdeutschen Reichsadels, S. 630 (die Kugeln stehen ebenfalls im 1.und 4. Felde). v. SVIeding, III. S. 104 und 105 (nach den vonSalver beschriebenen Wilrzburgischen Leichensteinen, sowie nachSiebmacher und v. Hattstein). - Die Abbildung des freiherrl. Wap-pens in den Supplem. zum Siebmacher, III. 4, ist mehrfach un-richtig. Gauhe, I. S. 347 und 348. Hörschelmann, Samml.zuverl. Stamm- u. Ahnentafeln, S. 16. - v. Lang, S. 108.v. Hellbach, I. S. 236.

Bayern. Eins der ältesten und geschichtlich bekanntestenaltbayerischen Adelsgeschlechter, welches von Geörg (Jürger) v.Muhlberg stammt, welcher, vermählt mit Siguna Gräfin von Landau,um 1132 lebte und dessen Rurgen von dem Schwiegervater, demGrafen v. Landau und Leonsperg, mit welchem derselbe in Unfrie-den lebte, zerstört wurden, worauf Siguna aus Kummer sich ineine Klause begab. Von diesem Zurückziehen von der Welt er-hielten die Nachkommen den Namen: die Klausner, später die Ivlos-ner oder Closen, wie denn schon Sigunas Sohn, welcher ebenfallsGeürg hiess, unter diesem Namen vorkommt. Des Letzteren Sohn,Stephan, erwarb ArmstorfT, welches 600 Jahre in der Hand derFamilie blieb, bis dasselbe 1847 (s. unten) an die Grafen von Deymkam. Stephans fünfter Enkel, Albrecht I., Herr zu Armstorff undSlubenbei'g, gelangle zum Besitz von Gern und Aufbausen, welcheHerrschaften nun schon 500 Jahre dem Geschlechte zustehen.Von den Söhnen Albrechts stiftete Hans die Gern- und Armstorffer-und Geürg V. die Stubenherg-Haydenburger Linie, aus welcher letz-leren Alban Haydenburg und 1519 auch das Erblandmarschallamtvon Niederbayern erlangte. Ein Enkel Albans, Hans Urban, liesssich zuerst in Schwaben nieder und erwarb Neuneck, Kilchberg etc.und wurde durch zwei Söhne Stammvater der schwäbischen undder rheinischen Linie. Die bayerische Haydenburger Linie erlosch1760, die schwäbische 1764, und die Hauptlinie von Gern, Ober-lind Unter-Arnistorff in diesem Jahrhunderte: so blüht denn nurnoch die rheinische Linie. Der Reichsfreiherrenstand kam vomKaiser Ferdinand II. durch drei Diplome in die Familie. Zuerst