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2 (1855)
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stet, die Pfähle des Gatters auf dem Helme hängen nicht zusam-men, und aus demselben wächst der Bär, wie oben zuerst angege-ben wurde, auf). Siehmacher, I. 167, Sächsisch: v. Arnsdorf(tingirt die Lilien golden, die Galter bolzfarben, bedeckt den Helmmit einem blau und goldenen Wulste, giebt dem Gatter auf demHelme sechs Pfähle, lässt aus demselben einen Wolf von natür-licher Färbe aufwachsen, und nimmt die Helmdecken blau undgolden an. DieDeclaration" nennt die Gatter: Schlossgattcr undgiebt ausdrücklich auf dem Helme einen aufwachsenden Wolf an). Pritzbuer, No. 2. v. Behr, Rer. Mecklenb. lib., VIII. p. 1589,tingirt die Lilien und Gatter ebenfalls golden und giebt auch einenaufwachsenden Wolf an. v. Meding, II. S. 19 u. 20, zunächstnach Grundmann und dann nach v. Behr und Siebmacher.Gauhe, I. S. 33 u. 34: v. Arensdorff, Arnsdorff. v. Ilellbach,1. S. 74. N. Preuss. Adelslexic., I. S. 135 u. 136 (trennt nicht,wie nüthig ist, die schlesische Familie v. Arnsdorf, deren WappenSiebmacher, I. 66 u. No. 7, gegeben hat, von der hier in Hedestehenden Familie). Freih. v. d. Knesebeck, S. 65. Freih.v. Ledebur, I. S. 16.

Preussen, Meklenburg, Hannover. Altes, ursprünglichmärkisches Adelsgeschlecht, als dessen Stammsitz das Gut Ahrens-dorf im Templiner Kreise der Uckermark, auf welchem die Familieurkundlich schon im Anfange des 13. Jahrhunderts vorkommt, an-genommen wird. Das Geschlecht erwarb in den Marken bedeuten-den Grundbesitz und breitete sich später in Meklenburg, Sachsen,Dänemark, Pommern, der Grafschaft Hoya etc. aus. In Meklenburgkommt dasselbe schon unter den Familien vor, welche 1572 an derUeberweisung der Klöster Thcil nahmen, und in Dänemark, wo dieFamilie auf Jütland, Fönen und Seeland Besitz erwarb, wurde Fried-rich v. Ahrenstorff (Arenstorph, Arenstorff) 1670 naturalisirt, undzwar unter der Angabe, dass derselbe aus einem sächsischen Adcls-geschlechte stamme. In die Grafschaft Hoya gelangte die Familie1790 durch den liannöv. Major Georg Ernst Adam v. A. Dieselbeist jetzt in der Mark nicht mehr angesessen, wohl aber in Meklen-burg begütert, gehört auch im Königreiche Hannover zu dem ritler-schaftlichen Adel der Hoyaischen Landschaft.