474
17. März 1773, den Reiclisadel. — Die Familie kommt schon im16. Jahrhunderte als eine angesehene Beamtenfamilie des Fürsten-thurns Güttingen vor und besitzt seit 1645 Calenbergische Lehne.
v. Witte.
Schild durch einen silbernen Querbalken getheilt: oben inGold an grünblatterigen Stengeln drei Kornähren, von welchen dieeine sich nach rechts, die anderen nach links biegen; unten inRoth der Kopf und Ilals eines rechtssehenden, goldenen Hirschesmit achtendigem Geweihe. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHehn, welcher einen offenen, silbernen Adlersflug trägt. Die Helm-decken sind rechts grün und silbern, links roth und golden. —Wappenb. d. Preuss. Monarchie, IV. 95. — v. Hellbach, II. S. 763.— N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 343, und V. S. 483.
Preussen. Der k. preuss. Rittmeister und Adjutant des Feld-marschalls Grafen v. Kalkreuth Witte, Herr auf Falkenwalde in derNeumark, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm HI. von Preussen,8. Jan. 1816, in den Adelstand des Königreichs Preussen erhoben.Der Sohn desselben kam später als k. preuss. Landschaftsrath undKammergerichts-Assessor, Herr auf Falkenwalde etc. vor.
v. Witzendorff.
Im silbernen Schilde auf grünem Hügel zwei ins Andreaskreuzgestellte, schwarze Rechen, deren Zinken einwärts gekehrt sind.Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, welcher sechs nebeneinander stehende, wechselsweise silbern und grüne Straussenfedernträgt, von welchen drei sich rechts, drei links kehren. Die Helni-decken sind schwarz und silbern. — Abdrücke von Petschaften. —Wappenb. d. Kgr. Hannover, D. 8: v. Wietzendorf, die tlechen mitzehn Zinken, die Federn mit einer grünen anfangend und mit derauf einem Rande unterhalb des Schildes stehenden Devise: ErranteAnimo Casum Sequere. — Meklenb. Wappenb., LV. 210 (die Re-chen mit fünf Zinken, und die Federn mit einer grünen anfangend).— Siebmacher, I. 173: Sächsisch, die Rechen lunfzinkig, der Helm