Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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472
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wendige Ilaiul zu sehen ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönterIlelm, welcher sieben neben einander stehende Pfauenfedern trägt.Die Hehndecken sind grün und silbern. Abdrücke von Petschaf-ten. v. Meding, III. S. 751 u. 752, nach einer aus der Familieselbst erhaltenen Zeichnung. Gauhc, I. S. 2885 u. 2886.v. (Jechtritz, Geschlechtserz., S. 18, und diplom. Nachrichten, II.S. 161167 (vom Jahre 16531785). v. Hellbach, II. S. 746u. 747: v. Wilke.

Sachsen. Altes thüringisch-sächsisches Adelsgeschlecht, wel-ches sich zeitig in Niedersachsen verbreitet und namentlich imBraunschweigischen geblüht hat, so dass Gauhe das Geschlecht alsein hraunschweigisches gicht. Johann v. Wilkowe, Canonikus zuMerseburg, kommt urkundlich 1230 vor, und ein v. W., Landvogtim Lande zu Göttingen, nahm 1256 den Erzbischof Gerhard zuMainz und den Grafen Dietrich v. Eberstein gefangen, als dieselbendem Herzoge Albrecht zu Braunschweig in das Land gefallen waren. Bis in die neueste Zeit haben Spröden des Geschlechts in derkur- und kön. sächsischen Armee gestanden.

v. Wilczeck, Freiherren.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein auf natür-lichem Boden stehender, vorwärtssehender, nackter Mann, welcherin der Rechten einen auf dem Boden ruhenden, entwurzelten Baummit fünf Wurzeln und oben mit grün belaubter Krone hält, dieLinke aber in die Seite setzt; links in Roth ein einwärts aufsprin-gender, silberner Gemsbock. Derselbe hat eine schwarze, auf bei-den Seiten mit Gold eingefasste Binde um den Leib, welche mitdrei rautenförmigen, in Gold eingefassten Türkissen besetzt ist, vondenen man den mittleren ganz, die zu beiden Seiten aber nur halbsieht. Auf dem Rücken . steht an der Binde nach oben ein golde-ner Ring (Stammwappen; Haus Koziel). Auf dem Schilde stehenzwei mit siebenperligen Kronen gekrönte Helme. Aus dem rechtenwächst der Mann der rechten Schildeshälfte mit dem Baume, ausdem linken der Gemsbock der linken Schildeshälfte auf. Die Helm-decken sind roth und golden. Abdrücke von Petschaften.Wappcnb. d. Preuss. Monarchie, II. 69 (die Leibbinde des Genis-bockes ist silbern tingirt, die Steine wie angegeben). Okolski,