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1 (1855)
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schlagener Zunge, deren Kronen mit den Straussenfedern des Hel-mes besteckt sind. Dieselben stehen auf einem Bande mit der De-vise: ball was du hast. Siebmacher, I. 184: Braunschweigisch. v. Meiling, I. S. 657 u. 658, zunächst, bis auf einen gewulste-ten Helm, nach Siebmacher, und dann mit folgenden Varianten, einaltes Wappen, welches einer längst ausgestorbenen Linie zu Eldin-gen gehört haben soll, zeigt Trauben und Blätter grün, und aufdem blossen Helme eine aufgerichtete, oben schräg geschnittene,goldene Weinrebe ohne Trauben, doch mit drei an jeder Seite, derLänge nach, niederwärts hängenden, grünen Blättern; ein allesWappen zeigt goldene Trauben und Blätter, oben eine, unten zweiTrauben, und oben zwei Blätter und unten eins; der v. HarlingscheLeichenstein zu Oldenburg von 1598 ergiebt, zwischen einer schwar-zen und goldenen Straussenfeder, die aufgerichtete Weinrebe, undDienemann, S. 254 u. No. 23, zeigt im Schilde eine silberne Wein-ranke, welche oben rechts und unten links eine Traube und einBlatt trägt. Tyroff, I. 114 (wie Dienemann). Gauhe, 1. S.2844 u. 2845. v. Hellbach, II. S. 715. N. Preuss. Adels!.,IV. S. 324. Freih. v. d. Knesebeck, S. 293.

Hannover. Altes lüneburgisches Adelsgeschlecht, dessengleichnamiges Stammschloss diesseits der Aller, welches, wie Zeiler(Topograph. Duc. Brunsvig.) angiebt, schon lange in Ruinen liegt,die Familie über 600 Jahre besessen bat. Später besass dieselbe,die urkundlich schon 1321 und 1358 vorkommt, den RittersitzGattorp bei Celle und Holdenslädt an der Ellmenau unweit Uelzen.Walther v. d. W. war 1612 am fürstl. wtlrttembergischen Hofe be-dienstet, Wilhelm um 1624 fürstl. Sachsen -altenburgischer Rath,und ein Sprosse des Geschlechts kam zu Anfange des 18. Jahr-hunderts als kurbrandenb. Hofmarschall vor. Nachkommen dessel-ben, welche das N. Preuss. Adelslexicon angiebt, haben in königl.preussischen Militairdiensten gestanden. Die reich begüterte Fa-milie gehört im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adelder Lüneburgischen und der Calenberg-Göttingen-GrubenhagenschenLa ndschaft.

v. Westreil.

Schild der Länge nach ge(heilt: rechts in Grün drei goldeneKornähren, von deren Hahnen, welche aus einem gemeinsamen